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Dunkle Wahrzeichen fürs Klima: Am Samstag löschen St.Gallen, Wil und Heiden für eine Stunde das Licht

Zur internationalen Earth Hour des WWF schalten Städte auf der ganzen Welt die Beleuchtung ihrer Wahrzeichen ab. In der Ostschweiz beteiligen sich die Stadt St.Gallen, Heiden und Wil an der Aktion. Dabei geht's aber nicht ums Strom sparen, sondern vielmehr um die Symbolik.
Luca Ghiselli

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Wie sich das St.Galler Stadtbild während der Earth Hour verändert

Bild: WWF/Peter Käser

Am Samstag werden auf der ganzen Welt die Stecker gezogen. Der Eiffelturm in Paris, das Empire State Building in New York, die Oper in Sydney: Sie alle erstrahlen während einer Stunde am 30. März nicht wie üblich im Kunstlicht, sondern bleiben im Dunkeln.

Dahinter steckt die «Earth Hour» des WWF. 2007 wurde diese dunkle Stunde ins Leben gerufen, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen. Seither kamen immer mehr Städte auf allen Kontinenten dazu, die sich an der Initiative beteiligen – auch in der Ostschweiz.

Neun St.Galler Wahrzeichen ohne Licht

Die Stadt St.Gallen ist kommenden Samstag bereits zum neunten Mal an der «Earth Hour» dabei. Gleich mehrere Wahrzeichen und Gebäude, die sonst auch nachts hell beleuchtet sind, werden von 20.30 bis 21.30 Uhr im Dunkeln stehen. Neben der Beleuchtung der Kathedrale wird auch jene der Kirchen St. Laurenzen, St.Mangen, Linsebühl, der Christuskirche am Rosenberg, des Klosters Notkersegg und der Falkenburg ausgeschaltet.

Wie die Stadt St.Gallen in einer Mitteilung schreibt, handelt es sich bei der Earth Hour nicht um eine Massnahme, um Strom zu sparen. Vielmehr sei sie «ein symbolischer Akt mit der Botschaft, dass der Klimawandel gebremst werden kann, wenn die Menschen sorgfältiger mit Energie umgehen».

Auch Heiden will ein Zeichen setzen

Die Gemeinde Heiden wirkt zum dritten Mal an der «Earth Hour» mit. Während einer Stunde wird die Beleuchtung des Kirchturms sowie die Strassenbeleuchtung reduziert, wie Andreas Naef, Leiter der Fachstelle Umweltschutz und Energiestadt, auf Anfrage sagt. «Bei der Aktion geht es vor allem darum, einen Anlass zu geben, um den eigenen Verbrauch und damit seinen ökologischen Fussabdruck zu hinterfragen.»

Andreas Naef, Leiter Umweltschutz und Energiestadt Heiden. (Bild: PD)

Andreas Naef, Leiter Umweltschutz und Energiestadt Heiden. (Bild: PD)

Indem sich die Gemeinde Heiden beteilige, möchte man sich als Gemeinde sichtbar zum Klima- und Umweltschutz bekennen und die Bevölkerung zu eigenen, konkreten Massnahmen über das ganze Jahr anregen, sagt Naef.

Wil macht spontan mit

Die Städte Wil und Frauenfeld waren bisher nicht Teil der Earth-Hour-Aktion. Auf Anfrage von Tagblatt Online hat Daniel Stutz, zuständiger Wiler Stadtrat, Anfang Woche bekräftigt, die Stadt Wil wolle sich spontan doch noch an der dunklen Stunde fürs Klima beteiligen. «Wir werden unter anderem die Aussenbeleuchtung des Hofs zu Wil abschalten.» Hinzu kommt die Kirche St.Nikolaus, die Kirche St.Peter, das Baronenhaus und die Tonhalle.

Der Wiler Stadtrat Daniel Stutz. (Bild: PD)

Der Wiler Stadtrat Daniel Stutz. (Bild: PD)

Auch Privatpersonen und Unternehmen können sich an der Aktion beteiligen und das Licht löschen. So könne man nicht nur auf den Klimawandel, sondern auch auf die Lichtverschmutzung aufmerksam machen. «Wir haben mit dem Stadion Bergholz ein lokales Beispiel dafür», sagt Daniel Stutz.

Die Stadt Frauenfeld ist hingegen nicht mit von der Partie. Wie Kommunikationschefin Cornelia Trefzer auf Anfrage sagt, sei die Stadt aber grundsätzlich gegenüber solchen Aktionen offen. «Wir können uns vorstellen, uns in Zukunft daran zu beteiligen.»

Konstanz stellt das Licht gleich zwei Tage lang ab

Während die Wahrzeichen in der Ostschweiz nur während einer Stunde am Samstagabend unbeleuchtet bleiben, geht die Stadt Konstanz noch einen Schritt weiter. Wie die Verantwortlichen mitteilen, wird auf Initiative des Amts für Stadtplanung und Umwelt das Licht am Konstanzer Münster gleich das ganze Wochenende abgeschaltet.

Wie sich das Stadtbild während der «Earth Hour» verändert:

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