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Dritte Röhre bis ins Jahr 2030

Stadtautobahn Die dritte Röhre des ­Rosenbergtunnels unterhalb der Stadt St. Gallen und die neue Teilspange beim Güterbahnhof sollen bis im Jahr 2030 realisiert werden. Ohne den Ausbau käme es auf der A 1 zum Verkehrskollaps, sind sich die Experten von Bund und Kanton einig. Die Stadtautobahn in St. Gallen ist dabei der einzige Autobahnabschnitt der Ostschweiz, der zum strategischen Entwicklungsprogramm (Step) gehört. Der Zeitplan des Bundesrats stimme mit jenem des Kantons überein, sagte Sascha Bundi, Leiter Abteilung Mobilität und Planung beim St. Galler Tiefbauamt.

Gleichzeitig mit der dritten Röhre kommen auch die neue Teilspange und der Anschluss Güterbahnhof. Die unterirdische Abzweigung soll den innerstädtischen Knotenpunkt Kreuzbleiche entlasten. Durch die Verlängerung der Teilspange bis Lustmühle soll der Verkehr Richtung Teufen bis an den Stadtrand unterirdisch geführt werden.

Neue Engpässe im Osten der Stadt

Während die dritte Röhre mit Kosten von rund 530 Millionen Franken vollständig durch den Bund finanziert wird, müssen sich Kanton und Stadt St. Gallen an der Finanzierung der zusätzlichen Projekte beteiligen. Wie viel diese kosten werden, ist noch unklar. Mit Sicherheit werden die Kosten höher sein als die 345 Millionen Franken, welche für das ursprüng­liche Teilspangen-Projekt vorgesehen waren.

Mit dem Ausbau der Tunnelkapazität unter der Stadt St. Gallen wird es gemäss Prognosen im Osten der Stadt, zwischen Neudorf und der Verzweigung Meggenhus, zu Engpässen kommen. Problematisch seien vor allem die dicht aufeinanderfolgenden Anschlüsse und die vielen Verflechtungen der Spuren der Autobahn, heisst es im Entwicklungsprogramm Nationalstrassen.

Laut den Plänen des Bundesrats soll der A1-Abschnitt zwischen Neudorf und Meggenhus deshalb bis im Jahr 2040 erweitert werden. Ein konkretes Projekt dazu gibt es aber noch nicht. (sda)

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