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DNA-Analyse wird bemängelt

Prozess Die Berufungsverhandlung gegen einen Chinesen, der eine Familie als Geisel genommen haben soll, kann noch nicht abgeschlossen werden. Das Kantonsgericht hat beschlossen, zwei Gutachten ergänzen zu lassen. Der 33-jährige Beschuldigte stand vergangene Woche vor dem Kantonsgericht St. Gallen (Ausgabe vom Montag). Er wehrte sich gegen die Verurteilung der Vorinstanz. Bereits bei seiner Verurteilung im Jahr 2016 hatte der Mann seine Unschuld beteuert und verlangte im Berufungsverfahren erneut einen Freispruch.

Die Verteidigerin hatte verschiedene Beweisanträge gestellt. Unter anderem vertrat sie den Standpunkt, dass die DNA-Spuren, welche an Gegenständen am Tatort gefunden wurden, nicht zweifelsfrei ihrem Mandanten zugewiesen werden könnten. Sie bemängelte insbesondere, dass man mit der europäischen DNA-Analyse keine beweiskräftige Aussage über die DNA eines Asiaten machen könne. Nun hat das Kantonsgericht beschlossen, die im Dezember 2015 und im Januar 2016 durch das Institut für Rechtsmedizin St. Gallen erstellten Gutachten zur DNA-Analyse ergänzen zu lassen. «Es ist die Frage zu beantworten, weshalb der Wahrscheinlichkeitsberechnung die europäide und nicht die asiatische beziehungsweise chinesische Herkunftspopulation des Beschuldigten zugrunde gelegt wurde», heisst es in einer Mitteilung des Kantonsgerichtes. Erst nachdem die Ergänzungsgutachten vorliegen, wird es ein Urteil fällen. (cis)

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