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Diese fünf Smartphone-Banken konkurrenzieren Schweizer Institute

Zwei ausländische und zwei inländische Smartphone-Banken bringen traditionelle Institute besonders in Bedrängnis. Ihr Ziel eint sie: Sie wollen das Bankengeschäft revolutionieren.
Marlen Hämmerli

Dies ist ein Artikel der «Ostschweiz am Sonntag». Die ganze Ausgabe lesen Sie hier.

2019 könnte das Jahr der Smartphone-Banken werden. Das sind Unternehmen aus der Finanztechnologie, deren Gründer frustriert sind. Frustriert über die ihrer Meinung nach beschränkte Qualität der bestehenden Banken. Sie wollen deshalb das Geschäft revolutionieren, «die Art und Weise neu definieren, wie die Leute mit ihrem Geld umgehen», wie das Zürcher Startup Yapeal auf seiner Webseite schreibt. Und: Für ihre Dienstleistungen verlangen sie nichts bis fast nichts.

Yapeal befindet sich im Aufbau und will im dritten Quartal dieses Jahres auf den Markt gehen. «Financial amigo» oder «Family shizzle», so nennen sich zwei der Funktionen, die das Zahlen revolutionieren sollen. Die App analysiert das Nutzerverhalten, eröffnet und füllt beispielsweise automatisch Spartöpfe und ermöglicht es, Einkäufe der Kinder in Echtzeit zu bewilligen oder abzulehnen. Das Angebot werde einen Pauschalbetrag kosten und laut Mitgründer Andy Waar im Vergleich zu «normalen» Banken sehr kompetitiv sein. Dabei soll völlig transparent sein, was wie viel kostet. «Etwas, das bei traditionellen Banken praktisch nicht machbar ist.» Yapeal wolle kein «Gratis»-Angebot lancieren und den Kunden dann anders belasten.

Ausländische Smartphone-Bank hat bereits Kunden in der Schweiz

Im Ausland sind Smartphone-Banken etabliert, etwa Revolut aus London oder N26 aus Berlin. Obwohl Revolut keine Schweizer Banklizenz hält, zählt das Startup hierzulande über 50'000 Kunden, wie Mitgründer Vlad Yatsenko der «Handelszeitung» sagte. Neu können Revolut-Kunden ihr Konto zudem gebührenfrei aufladen: mittels einer Inlandzahlung an ein Korrespondenzkonto. An Weihnachten wurde bekannt, dass Revolut dieses bei der CS eröffnet hat.

Seit der Gründung 2015 hat Revolut weltweit rund drei Millionen Nutzer gewonnen, täglich würden 8000 Konti eröffnet.

Infografik: Jana Breder

Infografik: Jana Breder

Ähnliches gilt für N26, das derzeit den Markteintritt in die Schweiz prüft. Hier bestehe eine grosse Nachfrage nach dem Service, sagte Alex Weber, Head of International Markets, gegenüber Reuters. N26 hat derzeit in 22 Ländern rund zwei Millionen Kunden. Täglich kommen gemäss N26 5000 neue hinzu.

Infografik: Jana Breder

Infografik: Jana Breder

Ob diese Fintech in der Schweiz ebenso stark wachsen, ist unsicher. Auch, weil hier bereits Smartphone-Banken tätig sind: Zak und Neon. Zak wurde 2018 von der Bank Cler gegründet und ist im Prinzip eine Finanz-App mit speziellen Funktionen. Der Kundenzuwachs sei grösser als erwartet, sagt Mediensprecherin Natalie Waltmann auf Anfrage. Zahlen will sie keine nennen.

Infografik: Jana Breder

Infografik: Jana Breder

Neon ist im Sommer gestartet und arbeitet mit der Hypothekarbank Lenzburg zusammen. Neon stellt die Konto-App, die Hypothekarbank Lenzburg die Kontoführung. Vor kurzem ging die Betaphase der App zu Ende.

Infografik: Jana Breder

Infografik: Jana Breder

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