Diese Bands sollen ans OpenAir St.Gallen kommen

ST.GALLEN. Noch geht es über ein halbes Jahr, bis im Sittertobel wieder das OpenAir St.Gallen stattfindet. Doch schon am nächsten Montag werden die ersten Bands bekannt gegeben. Wir wagen eine Prognose.

Alexandra Pavlovic/René Rödiger
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Wem dürfen die Fans im Sittertobel 2015 zujubeln? (Bild: Keystone)

Wem dürfen die Fans im Sittertobel 2015 zujubeln? (Bild: Keystone)

Das OpenAir St.Gallen findet 2015 vom 25. bis 28. Juni statt. Wie jedes Jahr wird im Vorfeld viel über die möglichen Bands spekuliert. Erste Namen werden am 8. Dezember bekannt gegeben. Hier wagen wir aber schon mal eine Prognose. Diese ist natürlich auch vom Wunschdenken geprägt.

Iyes:
Mit ihrem ersten Song "Glow" haben die Electro-Popper aus Brighton gleich einen Volltreffer gelandet. Der Track wurde sogar von Sony für eine Werbung gebraucht. Und Iyes stehen 2015 ganz weit oben auf den Wunschzetteln der britischen Festivals. Die Verantwortlichen des OpenAir St.Gallen haben in der Vergangenheit öfters ein gutes Händchen für solche zukünftige "Big Acts" gehabt. Ob es hier auch gelingt?



Slaves:
Nachdem es im letzten Jahr mit Royal Blood nicht geklappt hat, kommt hier die nächste Zwei-Mann-Band mit viel Gitarren und Drums: Slaves (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Rock-Band aus Kalifornien). Dass Laurie Vincent und Isaac Holman auch Live eine Wucht sind, bestätigt die BBC, die den Slaves-Auftritt beim Reading Festival schlicht mit "epic" beschreibt.



Kate Tempest:
Man hätte Kate Tempest ja gerne schon in diesem Jahr im Sittertobel gesehen. Wirklich bekannt wurde sie für ein Booking jedoch zu spät in diesem Jahr. Dafür wird sie jetzt mit Preisen überhäuft. Nach ihrem Album "Everybody Down" wäre Kate Tempest sicher auch ein gern gesehener Gast auf der OpenAir-Bühne.



SBTRKT:
Nach zwei starken Alben ist SBTRKT (ausgesprochen Subtract, früher nannte er sich Subtract One) definitiv auf dem Radar der Festivals angekommen. Klar: Wir könnten uns als elektronischen Act auch Röyksopp vorstellen. Aber die Norweger sind wahrscheinlich für St.Gallen dann doch eine Nummer zu gross - auch wenn sie sicher für ihr neues Album auf Festival-Promo-Tour gehen werden.



Foxes:
Eine weitere Britin, die 2014 grosse Erfolge feiern durfte. Ihr Album "Glorious" gehörte zu den Highlights des Jahres. Foxes lässt sich nicht wirklich in eine Genre-Schublade stecken. Wohl nicht zuletzt deshalb kommt sie auch bei einem breiten Publikum gut an. Und noch ein Schmankerl für die "Doctor Who"-Fans: In der Folge "Mummy on the Orient Express" war Foxes zu sehen, wie sie eine Version des Queen-Songs "Don't Stop Me Now" sang.




Lo & Leduc
Die Berner sind mit ihrem Debütalbum "Zucker fürs Volk" im April regelrecht an die Decke geschossen. Ihr Album schaffte nicht nur den Sprung von Null auf Platz drei der Schweizer Albumcharts, sondern hielt sich auch fünf Wochen in den Top Zehn. Lo dürfte jedem Freestyle-Rapper ein Begriff sein. Auch Rapper Leduc ist längst mehr als nur eine Hookmaschine. Das auf den ersten Blick ungleiche Duo hat eine eigene Mixtur gefunden mit "Zucker fürs Volk" ein Album zu schaffen, dass mehr als nur liebäugelt mit dem Pop.



Hozier
Heisst eigentlich Andrew Hozier-Byrne und ist ein irischer Folkrockmusiker aus der Kleinstadt Bray. Aus seinen Liedern ist der pulsierende Rhythm & Blues, Soul und Jazz zu erwarteten. Bekannt wurde der 23-Jährige 2012 vor allem mit seiner Debütsingle „Take me to church“. Viel Aufmerksamkeit erfuhr das Video, da es Homophobie filmisch in Szene setzt. Die Meisten seiner Lieder handeln von den ständigen Mysterien der Liebe: Rasende Empörung, Zärtlichkeit und spirituelle Leidenschaft. Die ehrliche und poetische Bildsprache der Songs sind Hoziers Markenzeichen. Was sich auch in seinen neuen Lieder "From Eden" und "Sedated" zeigt. Vielleicht einen Abstecher Wert auf die Bühne im Sittertobel?



George Ezra
Die britische Musikpresse feiert den Briten als „den jungen Mann mit der Stimme eines 50-Jährigen". Wer den jungen Mann aus Bristol singen hört, denkt wahrlich nicht an einen erst 20-Jährigen. Ezra fällt besonders aufgrund seiner rauen und bluesigen Stimme auf. Seine erste Single „Did You Hear the Rain?“ veröffentlichte er im November 2013. Der eigentliche Durchbruch gelang dem 20-Jährigen mit dem gute Laune Lied „Budapest“. Seine Pop-Songs schreibt der Brite selbst und lässt sich dabei von klassischen Künstlern des Genres wie Bob Dylan, Neil Young und John Martin beeinflussen.



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