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Die Universität St.Gallen bringt pro Einwohner 789 Franken Wertschöpfung

Die Universität St. Gallen hat im Jahr 2017 rund 236 Millionen Franken an die Wertschöpfung der Region Ausserrhoden-St.Gallen-Bodensee beigesteuert. Der Wert liegt leicht tiefer als 2015. Ein Grund: Immer mehr Angestellte der Uni wohnen ausserhalb der Region.
Bild: Adriana Ortiz Cardozo

Bild: Adriana Ortiz Cardozo

(sda) Alle zwei Jahre veröffentlicht die Universität St. Gallen Zahlen zur regionalen Wertschöpfung. 2017 lag der Beitrag zum regionalen Volkseinkommen bei 235,5 Millionen. Franken. Dies entspreche einem Wert von 789 Franken pro Einwohner, heisst es in der Mitteilung der Universität. Mit 3133 Beschäftigten gehört die Universität zu den zehn grössten Arbeitgebern im Kanton St. Gallen. 21 Prozent des Gesamtbudgets von 239,8 Mio. Franken stammen vom Standortkanton. Die HSG weist insgesamt einen Selbstfinanzierungsgrad von 49 Prozent aus.

2015 hatte die Wertschöpfung noch 237 Mio. Franken betragen. Den Unterschied begründet das für die Berechnungen zuständige HSG-Institut für Systemisches Management und Public Governance mit den Wohnorten der Mitarbeitenden, die «immer öfters ausserhalb der Region liegen». In der Erhebung gibt es dazu Zahlen: Danach wohnen 59 Prozent der Festangestellten in der Region. Ein weiterer Grund für die leicht tiefere Wertschöpfung für 2017 waren der grössere Anteil an Studiengebühren und die Erhöhung des Staatsbeitrags des Kantons St. Gallen.

Logiernächte und Spin-offs

Jede sechste Logiernacht in der Stadt St. Gallen und in der umliegenden Region wurde 2017 durch die Universität ausgelöst. In der Summe waren es 34'600 Übernachtungen. Eine wichtige Rolle für die regionale Wirtschaft spielten die Spin-offs, heisst es in der Mitteilung. 2017 fanden 400 Gründungsversammlungen statt, vor allem mit Studierenden.

Aktuell sind es 122 Startups, die das Label «Spin-off Universität St.Gallen» tragen. Dazu gehören im Kanton St. Gallen Firmen wie Abacus, Namics oder 24translate. Mehr als die Hälfte der Spin-offs verteilt sich auf die übrige Schweiz. Mehrheitlich befinden sie sich in Zürich.

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