Die Treppe der Zukunft

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In St. Gallens Mitte klafft ein Loch, direkt unterm Bahnhof. Überall Rampen, Engpässe, Treppen. Und eine einzige Rolltreppe für 80000 Passagiere pro Tag. Daneben: ein ­unansehnliches Rennen, Hetzen, Zwängen. ­Anders in Zürich: Wer hier am Hauptbahnhof aussteigt, darf zwei Gänge runterschalten. Hier kann man übers Perron schlurfen, die Zeit holt man locker wieder ein. Denn hier gibt es Rolltreppen. Und zwar eine Unmenge. Hektik? Von wegen. Bern wirkt dagegen direkt nervös. Was die fehlenden Rolltreppen in St. Gallen angeht: Die Visualisierungen des neuen Bahnhofs lassen hoffen. Die Zukunft rollt dann vielleicht auch im Osten an. (rw)

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