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«Die Tiere sind nicht verendet»

Armin Griesemer aus Güttingen lässt kein gutes Haar an Landwirt Walter E., der seinen Hof bewirtschaftet. Schon mehr als einmal habe er das kantonale Veterinäramt über Tierschutzfälle informiert, sagt der pensionierte Architekt. Nichts sei geschehen. «Kantonstierarzt Witzig hat mir gesagt, ich wolle dem Bauern doch extra Schwierigkeiten bereiten», so Griesemer. Seit Jahren tragen die beiden einen erbitterten Baurechtsstreit aus. Letzthin gaben die Bundesrichter in Lausanne Walter E. recht. Das Veterinäramt reagierte auf die Fotos von Griesemer und führte eine unangemeldete Kontrolle durch, stellte aber keine Mängel fest.

Dennoch: In den letzten zwei Monaten sind auf dem Hof in Güttingen sechs Kühe gestorben. Bauer Walter E. beschönigt die Zahlen nicht: «Ja, es waren sechs Kühe in den letzten zwei Monaten.» Tiere zu verlieren, sei nie gut. «Drei Tiere hatten einen Unfall, etwa ein gebrochenes Bein, und mussten euthanasiert werden.» Eine Kuh ist bei der Geburt ihres Kalbes an inneren Blutungen gestorben. Eine musste er altershalber einschläfern. Die sechste Kuh sei eines morgens tot auf der Weide gelegen. «Der Tierarzt vermutet ein geplatztes Geschwür.» Sechs Tiere, die er verlor. Aber: «Sie sind nicht verendet.» Obwohl er einen grossen Betrieb führt, überfordert sei er nicht. (sba/sme)

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