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Die Ostschweizer Spurensucher in Vorarlberg

So berichten die Vorarlberger Nachrichten über unseren Besuch.
Vorarlberger Nachrichten
Andri Rostetter, Dinah Hauser, Christoph Zweili und Regula Weik (v.l.) begutachten alles genau, was an Vorarlberg-Meldungen hinausgeht.

Andri Rostetter, Dinah Hauser, Christoph Zweili und Regula Weik (v.l.) begutachten alles genau, was an Vorarlberg-Meldungen hinausgeht.

"Im Ausland und doch dahei." So fühlt es sich derzeit für Andri Rostetter an. Gut, das Ausland ist tatsächlich nicht weit weg. Gerade einmal 30 Kilometer liegen zwischen St. Gallen und Schwarzach, wo derzeit acht Regionalredakteure des St. Galler Tagblatts unter dem Dach von Russmedia dem Besonderen in Vorarlberg auf der Spur sind. Und sie haben gefunden, wonach sie suchten. „Wir könnten jeden Tag mehrere Seiten mit Geschichten aus Vorarlberg füllen“, schwärmt Christoph Zweili von der Vielfalt an Themen. Dabei bewegt in erster Linie die Frage, wie das Land auf der anderen Seite des Rheins wohl so tickt. „Bis zum Ende der Woche werden wir uns der Antwort zumindest angenähert haben“, vermuten Rostetter und Zweili.

Über den Tellerrand geblickt

Es ist das zweite Mal, dass Mitarbeiter des St. Galler Tagblatts im wahrsten Sinne des Wortes über den Tellerrand schauen. Im vergangenen Jahr waren sie in Zürich, heuer fiel die Wahl auf Vorarlberg. Und das nicht nur, weil „die Vorarlberger den Ostschweizern ähnlicher sind als etwa die Berner“, wie Andri Rostetter verschmitzt lächelnd anmerkt. Viele Schweizer würden Vorarlberg trotz der Nähe nicht kennen. Einkaufstourismus, Wellnessurlaub, Schattenburg-Schnitzel: Mehr bleibt demnach bei den Eidgenossen nicht hängen. Den Rohrspitz wirft Christoph Zweili noch in die Bekanntheitsschlacht. Das war’s dann aber. Jetzt sind Rostetter und sein Team angetreten, den Blick auf Vorarlberg bei der eigenen Leserschaft zu schärfen. Die Idee kommt an, wie die zahlreichen positiven Reaktionen schon zeigen.

Keine Standardgeschichten

Bewusst haben die Kolleginnen und Kollegen aus St. Gallen auf Standardgeschichten verzichtet und Themen wie die Bregenzer Festspiele oder eben den Einkaufstourismus unberücksichtigt gelassen. „Wir wollten andere Seiten des Landes aufzeigen“, erklärt Zweili. Dennoch gab es Themen, an denen sie nicht vorbeikamen. Der Holzbau gehört dazu.

"Eine Holzgeschichte braucht es, wenn aus Vorarlberg berichtet wird."

Aber sie fokussierten die Berichterstattung nicht auf den Hausbau. Weit mehr Faszination übte da schon das von der Austria Lustenau geplante Fußballstadion aus. Das erste Stadion, das gänzlich aus Holz errichtet wird, sorgt für Staunen. Oder die smarten Textilien, deren Ideengeber ebenfalls aus Lustenau stammt: Solche Geschichten fanden den Weg ins Blatt. Dafür schwärmten die Redakteure in alle Winkel des Landes aus.

Auch Gastautoren aus Vorarlberg kommen zu Wort. Sie dürfen ihre Innensichten in der gleichnamigen Kolumne zum Besten geben. Die Schweizer Gäste fühlen sich wohl bei Russmedia. „Die Infrastruktur ist optimal, die Leute sind freundlich, es lässt sich gut arbeiten hier“, resümieren Andri Rostetter und Christoph Zweili. Überrascht wie beeindruckt zeigen sie sich vom Engagement der Vorarlberger Nachrichten bei Umweltthemen, mit dem die Landeszeitung häufig sehr nahe an den Lesern agiert. „Von der Konsequenz, wie es die VN betreiben, können wir nur lernen“, meint Rostetter, der auch das Brot schätzt, das es hier gibt. Denn „Dahei“ impliziert für ihn auch gutes Brot.

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