Die Olma aus Sicht der Polizei: Raucher, Streithähne, Falschparkierer

Die Polizei zählte an der Olma 34 Interventionen wegen aggressiven Verhaltens und zehn wegen Tätlichkeiten - und 27 Personen wurden gebüsst, weil sie in den Hallen rauchten.

Andri Rostetter
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Besucher an der Olma. (Bild: Michel Canonica)

Besucher an der Olma. (Bild: Michel Canonica)

Eine positive Bilanz zog die St.Galler Stadtpolizei nach der Olma 2018. Messe und Herbstmarkt seien ohne grössere Zwischenfälle verlaufen, teilte sie gestern mit. Die Polizei führt dies auf die 2015 eingeführten Massnahmen zurück. Damals hatte sie ihre Präsenz an Olma und Herbstmarkt deutlich erhöht. Sie begründete dies mit der generellen Sicherheitslage in Europa und dem ­aggressiven und gewalttätigen Verhalten einzelner Personen.

In diesem Jahr verzeichnete die Polizei 34 Interventionen wegen aggressiven Verhaltens und zehn wegen Tätlichkeiten. Zwischenfälle mit schweren Verletzungen blieben aus. Damit liegen die Werte im Bereich der Vorjahre. Die effektiven Zahlen dürften aber höher liegen. Denn die Polizei zählt nur Interventionen, bei denen der Personalien der Streithähne erhoben werden.

Auch bei den Sachbeschädigungen fällt die Bilanz positiv aus. Es sei lediglich zu kleineren Beschädigungen gekommen, die ohne polizeiliche Massnahmen geregelt werden konnten. In einem Fall von Sachbeschädigung sei noch unklar, ob er weiterverfolgt werde. Einen kleinen Anstieg verzeichnete die Polizei bei den Ordnungsbussen für Raucher. 27 Personen wurden gebüsst, weil sie sich nicht an das Rauchverbot in den Hallen hielten. Das sind leicht mehr als im Vorjahr, aber deutlich weniger als 2016; damals büsste die Polizei noch 76 Raucher in den Hallen.

Einen weiteren Rückgang gab es bei den Ordnungsbussen wegen öffentlichen Urinierens. Während die Polizei in 2016 und 2017 noch 66 beziehungsweise 41 Bussen ausstellte, waren es dieses Jahr noch 30. Auch die Zahl der Parkbussen ist mit 446 deutlich unter jenen der Vorjahre; 2017 und 2016 verteilte die Polizei rund um die Olma 683 beziehungsweise 637 Bussen wegen Falschparkierens.