Kolumne

Die neue Stimme für das Personal: Alexandra Akeret übernimmt beim VPOD Ostschweiz

Lehrerin, SP-Politikerin, Kämpferin für Gleichstellung: Die Ostschweizer Angestellten des Service Public erhalten mit Alexandra Akeret eine neue Gewerkschaftssekretärin.

Adrian Vögele
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Alexandra Akeret hat den diesjährigen Frauenstreik in St.Gallen mitorganisiert. (Bild: PD)

Alexandra Akeret hat den diesjährigen Frauenstreik in St.Gallen mitorganisiert. (Bild: PD)

Pensionskassenstreit, Lohndiskussionen, Spitalschliessungen: Immer wenn das Personal des Service Public im Brennpunkt steht, ist die Gewerkschaft VPOD gefragt. In der Ostschweiz war Regionalsekretärin Maria Huber während Jahren die kämpferische Stimme der Angestellten im öffentlichen Dienst. Nun steht ein Wechsel bevor: Ende Monat geht Huber in Pension und übergibt das Amt an Alexandra Akeret, die seit August ebenfalls im Ostschweizer Sekretariat des VPOD arbeitet.

Akeret lebt in der Stadt St. Gallen und ist wie Huber von Haus aus Lehrerin, aber auf diversen weiteren Bühnen präsent. Die 46-Jährige politisiert für die SP im Stadtparlament, ist Präsidentin des Quartiervereins Südost und war am Figurentheater engagiert. Auch gewerkschaftliche Erfahrung hat sie bereits – als Co-Präsidentin des Verbands Lehrpersonen Sektion St. Gallen.

In der Politik setzt sich die alleinerziehende Mutter von zwei Töchtern stark für Familien- und Bildungsfragen ein. Akeret hat den Frauenstreik in St.Gallen mitorganisiert und kämpft im Parlament für Gleichstellung auf vielen Ebenen, Sprache inklusive: «Die Zeit, in der sich Frauen mitgemeint fühlen müssen, ist endgültig vorbei», sagte sie vor kurzem in einer Ratsdebatte.