Die lustige Fasnacht

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Er hat seine Sache ganz gut gemacht. Aber eben: «Ganz gut» heisst nicht «perfekt». Nachdem er im «Donnschtig-Jass» ein paar Mal in der Nebenrolle zu sehen war, moderierte Reto Scherrer (41) am Wochenende erstmals im Alleingang den «Samschtig-Jass». Dem «Sonntags-Blick» brachte der quecksilbrige Thurgauer etwas zu viel Schwung in die Sendung: «Wie die lustige Fasnacht» habe Scherrer zeitweise gewirkt. «Der Neue am Spieltisch spielt zu fest den überdrehten Herzbuben. Relaxen, Scherrer, relaxen.» Wir sind sicher: Das kommt gut mit Scherrer. Erstens ist der Weinfelder in der Beiz seiner Eltern, im Gasthof «zur Rebe, quasi am Jasstisch aufgewachsen. Zweitens hat Scherrer das Wirtepatent: Vor seiner Radio- und Fernsehkarriere arbeitete er im «Thurgauerhof» in Weinfelden. Scherrer weiss also, auf welche Details es beim Jassen ankommt. Das stellte am Samstag auch der «Sonntags-Blick» fest: «Immerhin sind die Fingernägel sau- ber. (ar)