Die Luftwaffe führt nur ihren Auftrag aus

«Keine Milliarden für Prestige...», Leserbrief vom 25. Juni

Hermann Bigler
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Prestigeobjekte, die Reduktion der Luftwaffenaufgaben auf Bürozeiten, Angeberveranstaltung auf der Axalp, eine fragwürdige Armeeführung – das sind doch recht verzweifelte Schreie in unseren Luftraum. Ich lese solche Leserbriefe seit Jahren mit grosser Sorge. Wir Stimmbürgerinnen und Stimmbürger stehen doch ganz oben im «Organigramm Schweiz». Wir wählen und schicken unsere Vertreter in die Politik. Wir haben eine Bundesverfassung und Bundesgesetze und unter anderem eine Milizarmee inklusive einer Luftwaffe, die nur ausführt, was im konkreten Auftrag geschrieben steht. Ist es nicht etwas einfach, über die Luftwaffe zu lästern? Die SP schreibt in ihrem Parteiprogramm sinngemäss, sie wolle unsere Armee schwächen und schliesslich abschaffen. Die Frage jedoch bleibt, wieso die SP unsere Sicherheit und Freiheit, von denen wir alle jeden Tag profitieren, abschaffen will? Es ist einfach, ein Haus abzureissen, aber es ist aufwendig, ein neues Haus aufzubauen.

Hermann Bigler

Hagenbuchstrasse 27, 9000 St. Gallen