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Die Holzheizer werden zu Unrecht geprügelt

«In der Holzbranche ist Feuer im Dach», Ausgabe vom 20. August

Als Waldeigentümer und Holzheizer fühle ich mich von der Gesellschaft geschädigt. Das Waldsterben gibt es nicht, tönte es Ende der Neunziger. Bäume stehen noch, aber sie sind eine Giftmüllsammelstelle geworden. Sie tragen Schwermetalle in sich, die bei der Verbrennung wasserlöslich werden und so in unseren Nahrungskreislauf eindringen können. Die Holzheizer werden zu Prügelknaben, als hätten sie die Luftverschmutzung der vergangenen Jahrzehnte allein verursacht. Ich habe nichts gegen chemische Analysen. Die Folgen aufzuzeigen genügt jedoch nicht, wenn die Ursachen nicht angegangen werden. Das Bundesgesetz über den Umweltschutz sagt: «Im Sinne der Vorsorge sind Einwirkungen, die schädlich oder lästig werden könnten, frühzeitig zu begrenzen.» Und nach Art. 2 ist klar: «Wer Massnahmen nach diesem Gesetz verursacht, trägt die Kosten dafür.» Wie nur kommt ein Bundesamt auf die Idee, dem Geschädigten noch Auflagen zu machen, anstatt aufgrund der Analysen die Verursacher zu behaften? Wieso nur der Wald? Sind Äcker, Wiesen und Gärten von der Luftverschmutzung verschont geblieben? Mein Wunsch bleibt, dass die Öffentlichkeit für die Kosten aufkommt. Sie stürzt sich je länger je mehr in den Wald, zur Erholung oder zum Spass. Was liegt da näher, als dass die von ihr verursachten Kosten abgegolten werden.

Werner Ulrich, 8512 Thundorf

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