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Die Hitzewelle macht den Thurgauer Reben nichts

Grüsse aus dem Rebberg, dem Wein geht es gut. Die momentane Hitzewelle sei für die Reben kein Problem. Das sagt einer, der es wissen muss: Markus Müller aus Weinfelden.
Blauburgunder -Traubenblüten an den Reben vom Weingut Sunnehalde von Markus Müller . (Archivbild: Donato Caspari)

Blauburgunder -Traubenblüten an den Reben vom Weingut Sunnehalde von Markus Müller . (Archivbild: Donato Caspari)

(san) Zusammen mit seiner Frau Daniela führt Markus Müller das Rebgut Sunnehalde am Fusse des Ottenbergs. Müller ist auch Präsident des Branchenverbandes Thurgauer Wein. «Einem Wein und einer Geiss, wird es im Sommer nicht zu heiss», zitiert er ein Sprichwort.

Der grosse Vorteil gegenüber dem vergangenen Jahr ist, dass die Böden durch die intensiven Niederschläge schön durchfeuchtet sind. Grundsätzlich ist Sonne gut für die Qualität des Weines. Für einen positiven Effekt sei es jetzt aber noch zu früh. Die Reben haben gerade erst die Blütezeit hinter sich gebracht. Beim Wein sei die Blüte eher unspektakulär. Mehr Sorten, die Sonne lieben Ab einer Temperatur von etwa 30 Grad würden die Reben – wie andere Pflanzen auch – das Wachstum einstellen, erklärt Müller.

Wahrscheinlich in Richtung Bio

Die Tendenz zu wärmeren Sommern spüren die Thurgauer Winzer und reagieren darauf mit sonnenintensiveren Sorten wie Merlot oder Cabernet Sauvignon. Müller selbst setzt vor allem auf Blauburgunder, Müller-Thurgau oder Pinot Gris. Die Umstellung auf biologischen Weinbau sei ein Thema auf dem Rebgut: «Wir werden wahrscheinlich Richtung Bio gehen.»

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