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Die Herrin der Briefmarken

Polaroid

Alle paar Monate wird Wil zum Anziehungspunkt für ausge- wiesene Experten, vermögende Sammler und neureiche Schnäppchenjäger aus aller Herren Ländern. Das Wiler Auktionshaus Rapp lässt mit seinen Versteigerungen Sammlerträume von Philatelisten und Numismatikern wahr werden. An der Spitze des Familienbetriebs und neuerdings auch hinter dem Auktionspult: Marianne Rapp Ohmann. Ihr Vater Peter Rapp schaute ihr zwar noch über die Schultern, doch die 41-Jährige führte Bieterkämpfe diese Woche erstmals in Eigenregie. Sie ist nicht nur das Gesicht des Auktionshauses, das ihr Vater 1970 gegründet und über die Jahre bekannt gemacht hatte: Als «Wiler Botschafterin 2016» trug sie den Namen der Äbtestadt vergangenes Jahr in die Welt hinaus.

Rapp Ohmann wurde in Wil geboren und absolvierte dort ihre Schulzeit und eine Banklehre. Nur kurz machte sie einen Abstecher an die Luzerner Hotelfachschule – um 1997 gleich wieder, mit zarten 21 Jahren, ins Geschäft des Vaters einzusteigen. Dort verdiente sie sich ihre Sporen und wurde zur Geschäftsführerin des Auktionshauses an der Seite ihres Vaters. Seit rund zehn Jahren lenkt sie nun die Geschicke der Peter Rapp AG. Und es ist offensichtlich, dass Marianne Rapp Ohmann Leidenschaft und Talent von ihrem Vaters geerbt hat: Immer wieder erzielen Gebote in ihrem Haus hohe Summen – gestern zum Beispiel fand für rund 122000 Franken eine Schweizer Briefmarkensammlung einen neuen Besitzer. Nebst dem Auktionsgeschäft vertreibt sie zudem Kunst und hat sich zu diesem Zweck eine zeitgenössische Galerie angelegt. (mre)

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