Die Hälfte der Kandidaten kommt vom Land

ST. GALLEN. Im Kanton St. Gallen kandidieren 198 Frauen und Männer für die zwölf Nationalratssitze, die in drei Wochen vergeben werden. Das sind 22 mehr als 2011, aber 33 weniger als 2007. Die Zahl der eingereichten Listen ist gegenüber 2011 von 15 auf 23 gestiegen.

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ST. GALLEN. Im Kanton St. Gallen kandidieren 198 Frauen und Männer für die zwölf Nationalratssitze, die in drei Wochen vergeben werden. Das sind 22 mehr als 2011, aber 33 weniger als 2007. Die Zahl der eingereichten Listen ist gegenüber 2011 von 15 auf 23 gestiegen. Dies und mehr ist der Wahlstatistik-Datenbank zu entnehmen, welche die kantonale Fachstelle für Statistik aufgeschaltet hat.

Mehr Junge und Ältere

Der Frauenanteil ist in diesem Jahr leicht, von 34 auf 32 Prozent, gesunken. Der Anteil Kandidierender unter 30 Jahren hat sich von 37,5 auf 39,4 Prozent erhöht, wobei auch der Anteil der 60-Jährigen und Älteren gestiegen ist, von 5,7 auf 8,1 Prozent.

Der Prozentsatz Kandidierender aus städtischen Gemeinden (mehr als 10 000 Einwohner) beträgt 2015 genau 50 Prozent, 2011 war es ein Prozent weniger gewesen. Das städtischste Profil weisen die Grünen mit zwanzig von 24 Kandidierenden auf, bei der SVP sind es zwei von zwölf.

Keine Hausfrauen und -männer

Die beiden grössten Berufsgruppen sind – wie vor vier Jahren – «Management, Administration, Banken, Versicherungen, Rechtswesen» mit einem Drittel aller Kandidierenden sowie «Gesundheit, Soziales, Erziehung, Kultur, Wissenschaft». 12,6 Prozent der Kandidierenden befinden sich noch in der Ausbildung. In den übrigen Berufen etwa aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbe, Handel und Gastgewerbe ist rund ein Viertel tätig. Hauptberufliche Hausmänner und -frauen sind erneut nicht vertreten. (red.)

www.statistik.sg.ch