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Die günstigsten Kassen der Ostschweiz: So senken Sie Ihre Prämie

Lohnt sich die Einschränkung der freien Arztwahl? Welche Franchise ist am besten? Und welche Kassen bieten die günstigste Grundversicherung? Die wichtigsten Antworten zum Thema Krankenversicherung.
Michael Genova
Die Krankenkassenprämien unterscheiden sich je nach Wohnort stark. Die tiefsten Prämien in der Ostschweiz zahlen die Innerrhoder. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Die Krankenkassenprämien unterscheiden sich je nach Wohnort stark. Die tiefsten Prämien in der Ostschweiz zahlen die Innerrhoder. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

In den Ostschweizer Kantonen steigen die Krankenkassenprämien im Jahr 2020 zwischen 0,9 und 2,4 Prozent. Viele scheuen den Aufwand eines Kassenwechsels. Doch ein Vergleich lohnt sich. Mit nur wenigen Anpassungen können Versicherte mehrere hundert Franken pro Jahr sparen. Das sind die wichtigsten Tipps:

  • Unfalldeckung ausschliessen: Wer mindestens acht Arbeitsstunden pro Woche erwerbstätig ist, kann die Unfalldeckung ausschliessen. Dazu müssen Versicherte der Krankenkasse eine Bestätigung ihres Arbeitgebers zustellen. Je nach Anbieter wird die Prämie dadurch zwischen 5 und 7 Prozent billiger. Sparpotenzial: rund 20 pro Monat.
  • Höhere Franchise: Die Versicherten beteiligen sich über die Franchise an den erbrachten Leistungen. In der Regel beträgt sie 300 Franken. Man kann sie allerdings auch auf 500 bis 2500 Franken erhöhen. Auf die höchste Franchise dürfen Krankenversicherer bis zu 1540 Franken Rabatt pro Jahr geben. Ein höhere Franchise lohnt sich allerdings nur für Gesunde. Sie sollten die gewählte Franchise sowie den maximalen Selbstbehalt von 700 Franken pro Jahr angespart haben. Wer weiss, dass viele teure medizinischen Behandlungen anstehen, wählt am besten die tiefste Franchise von 300 Franken. Für Kinder sollte man keine Franchise wählen, weil sie zu oft krank sind. Wer eine höhere Franchise will, kann dies seiner Krankenkasse bis zum 31. Dezember mitteilen. Eine Reduktion der Franchise muss hingegen bis Ende November gemeldet werden.
  • Freie Arztwahl einschränken: Wer seine freie Arztwahl einschränkt, kann ebenfalls mehrere hundert Franken pro Jahr sparen. Bei Hausarztmodellen verpflichten sich Versicherte, immer zuerst einen Hausarzt aufzusuchen. Bei sogenannten HMO-Modellen wendet man sich im Krankheitsfall zuerst an eine Gruppenpraxis. Zusätzlich bieten Versicherer auch Telmed-Modelle an, welche vor jedem Arztbesuch eine telefonische medizinische Beratung vorsehen. Dadurch sollen unnötige Behandlungen verhindert werden.
  • Prämienverbilligung beantragen: Personen mit einem tiefen Einkommen haben Anrecht auf einen finanziellen Zuschuss an ihre Krankenkassenprämien. Weitere Auskünfte erteilen die kantonalen Ausgleichskassen.
  • Prämienrechner konsultieren: Verschiedene Vergleichsportale helfen bei der Suche nach einer günstigen Krankenkasse. Zum Beispiel der Prämienrechner des Bundes www.priminfo.ch, aber auch private Anbieter wie www.comparis.ch oder www.moneyland.ch.
  • Pünktlich kündigen: Wer seine Grundversicherung kündigen möchte, muss dies seiner Krankenkasse bis spätestens Ende November mitteilen: am besten mit einem eingeschriebenem Brief.

Die günstigsten Krankenkassen der Ostschweiz

Monatliche Krankenkassenprämie für Erwachsene im Jahr 2020, ohne Unfalldeckung, in Franken.

Quelle: Priminfo.ch

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