Die grosse Schlammschlacht

ST.GALLEN. Regen, Regen, Regen am OpenAir St.Gallen – dementsprechend wurde der Boden im Sittertobel immer schlammiger. Und das Wetter wurde erst am Sonntag besser.

Daniel Walt
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Wer bekommt mehr Schlamm ab? Zwei Musikfans mit einer Darbietung der besonderen Art. (Bild: Luca Linder)

Wer bekommt mehr Schlamm ab? Zwei Musikfans mit einer Darbietung der besonderen Art. (Bild: Luca Linder)

Es war nur ein Gerücht, dass die Macher des OpenAirs St.Gallen für Samstagabend kurzfristig einen weiteren Act engagiert hatten: die Weather Girls. Deren grösster Hit: "It's Raining Men". Gesicherte Tatsache war hingegen: Der Regen ging seit der Nacht auf Samstag praktisch unablässig auf die Musikfans im Sittertobel nieder. Was dafür sorgte, dass der Boden immer schlammiger wurde. Die meisten schienen es aber gelassen zu nehmen – und einige nutzten den morastigen Boden gar, um sich alleine oder auch in kleinen Gruppen im Schlamm zu wälzen.

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Nochmals bis zu zehn Liter pro Quadratmeter
Gegen 20 Liter Regen pro Quadratmeter waren laut Jacqueline Kernn, Meteorologin bei der Firma Meteomedia in Gais, von Donnerstag bis Samstagnachmittag in St.Gallen niedergegangen: "10 Liter waren es am Donnerstag, zwei am Freitag und am Samstag bisher über sieben", erklärte sie gegenüber Tagblatt Online. Und wie prognostiziert regnete es vorerst weiter. Nicht allzu stark und nicht dauernd – "aber trotzdem dürften bis in den frühen Sonntagmorgen hinein noch einmal acht bis zehn Liter pro Quadratmeter dazukommen", so Kernn am Samstagnachmittag.

Kühle Nacht
Zur Nässe, mit der die Musikfans fertig werden mussten, gesellten sich wenig sommerliche Temperaturen. Erst am Sonntag bekamen die OpenAir-Besucher noch einige Sonnenstrahlen ab. Vorerst blieb es aber kühl im Sittertobel – in der Nacht erwartete Kernn Tiefstwerte von um die zehn Grad.

Somit standen den Musikfans also weitere nasse und kühle Stunden bevor. Dementsprechend eng dürften sie sich nachts in den Zelten aneinander gekuschelt haben. Denn wie heisst es doch so schön in einem Hit von Jermaine Jackson und Pia Zadora: "And when the rain begins to fall, I'll be the sunshine in your life"...

Auf sie haben viele gewartet: Auftritt der Ärzte mit Farin Urlaub zum Abschluss des OpenAirs. (Bild: Benjamin Manser)
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Die Ärzte rocken das Sittertobel. (Bild: Benjamin Manser)
Deutsch-Punkrock aus Berlin: Die Ärzte. (Bild: Benjamin Manser)
Ärzte-Frontmann Farin Urlaub. (Bild: Benjamin Manser)
Danielle Haim, Sängerin der Band Haim aus den USA. (Bild: Luca Linder)
Die Band Haim besteht aus drei Schwestern aus den USA. (Bild: Benjamin Manser)
Das Goldacher DJ-Duo Soda in Aktion. (Bild: Benjamin Manser)
Einer der Headliner am OpenAir 2013: Kings of Leon. (Bild: Benjamin Manser)
Auftritt der Band of Horses. (Bild: Benjamin Manser)
Einheimische Kost gab es von Sophie Hunger. (Bild: Benjamin Manser)
Die Kings of Leon auf der Sitterbühne. (Bild: Benjamin Manser)
Rapperin aus dem Kanton Bern: Steff la Cheffe. (Bild: Jonny Schai)
Lokalmatadoren: A Crashed Blackbird Called Roseship. (Bild: Jonny Schai)
Kyla la Grange auf der Sternenbühne. (Bild: Benjamin Manser)
Die Band Bonaparte wurde 2006 in Barcelona gegründet. (Bild: Luca Linder)
Sänger mit Maskerade: Tobias Jundt, Frontmann der Band Bonaparte. (Bild: Luca Linder)
Der Bonaparte-Sänger - ein Fall für das Vermummungsverbot? (Bild: Luca Linder)
So sieht der Schweizer Bonaparte-Sänger Tobias Jundt unverkleidet aus. (Bild: Luca Linder)
Jón Þór Birgisson, Leadsänger der Band Sigur Ros, in Aktion. (Bild: Luca Linder)
Eine haarige Angelegenheit: Die Band Friska Viljor performt auf der Sternenbühne. (Bild: Luca Linder)
Die St.Galler Band Tüchel hatte ein Heimspiel im Sittertobel. (Bild: Jonny Schai)
Biffy-Clyro-Frontmann Simon Neil. (Bild: Benjamin Manser)
Schotte ohne Shirt: Simon Neil von Biffy Clyro. (Bild: Benjamin Manser)
Eine Gummipuppe als "Geschenk": Macklemore nimmt's gelassen... (Bild: Luca Linder)
...und macht weiter. (Bild: Luca Linder)
Rapper Wanz als Dritter im Bunde bei Macklemore & Ryan Lewis. (Bild: Luca Linder)
Temperaturen fast wie in der Heimat: Nanna Bryndís Hilmarsdóttir von der isländischen Band Of Monsters And Men. (Bild: Luca Linder)
Ragnar Þórhallsson (Of Monsters And Men). (Bild: Luca Linder)
Klare Ansage: ¥o-Landi Vi$$er von der südafrikanischen Combo Die Antwoord. (Bild: Benjamin Manser)
Rapper Ninja macht die Kälte im Tobel nichts aus. (Bild: Luca Linder)
Afrikaans und Englisch sind ihre Sprachen, Rap ihr Vehikel: Die Antwoord aus Südafrika. (Bild: Benjamin Manser)
Adam Grahn, Sänger der schwedischen Band Royal Republic. (Bild: Luca Linder)
Royal Republic machen den Anfang auf der Sternenbühne. (Bild: Benjamin Manser)
Adam Grahn von Royal Republic. (Bild: Luca Linder)

Auf sie haben viele gewartet: Auftritt der Ärzte mit Farin Urlaub zum Abschluss des OpenAirs. (Bild: Benjamin Manser)