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Die Grippewelle hat ihren Höhepunkt erreicht

Epidemie In der Schweiz müssen nach wie vor viele Menschen wegen der Grippe das Bett hüten. So auch in der Ostschweiz, wo die Anzahl Grippeverdachtsfälle weiterhin ansteigt. Die Grippeepidemie dürfte aber ihren Höhepunkt ­erreicht haben, denn die Zahl der Verdachtsfälle sank im Vergleich zur Vorwoche. Ärztinnen und Ärzte des Sentinella-Melde­systems registrierten 313 Grippeverdachtsfälle auf 100 000 Einwohner, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf seiner Webseite schrieb. In der Vorwoche waren es noch 350 Fälle.

Den Höhepunkt hat die Grippe­welle der Saison in der zweiten Woche des angebrochenen Jahres erreicht – mit 361 Verdachtsfällen pro 100 000 Einwohner, wie das BAG weiter schreibt. Eine zweite Spitze folgte in der vierten Woche mit einer Inzidenz von hoch­gerechnet 350 Fällen.

Ein untypischer ­Krankheitsverlauf

Ein solcher Verlauf kommt eher selten vor und trat letztmals im Winter 2003/2004 auf. Warum das so ist, lässt sich nicht erklären. Es gehöre dazu, dass Grippe­epidemien nicht so ganz vorhersehbar seien, sagte Daniel Koch auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Der Leiter der Abteilung Übertragbare Krankheit beim BAG hält es aber für wahrscheinlich, dass die Grippewelle nun endgültig ihren Höhepunkt erreicht hat und die Zahl der ­Verdachtsfälle in den nächsten Wochen sinken dürfte.

Kinder am stärksten betroffen

«Fast in allen Altersgruppen sind die Zahlen rückläufig», erklärte Koch. Am stärksten von der Grippe betroffen sind weiterhin Kinder bis vier Jahre mit 578 Verdachtsfällen pro 100 000 Einwohner. Es folgen die 5- bis 14-Jährigen mit 429 Fällen und die über 65-Jährigen mit 313 Fällen. Die Krankheit ist in allen Regionen noch weit verbreitet. Die Grippe-Epidemie grassiert bereits seit den Weihnachtstagen. Der Grenzwert, um von einer Epidemie zu sprechen, liegt bei 68 Verdachtsfällen. (sda)

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