Kolumne

Die GLP erwartet auch in St. Gallen Zulauf

Toni Brunner gibt die Zucht der schwarzen Eringer Kühe auf und wechselt auf Schafe. Am «rechte Fescht» von SVP und Jung-SVP Toggenburg tritt der alt Nationalrat als Discjockey Black Sheep auf. Um sicher zu gehen, dass Parteifreunde ihn nicht aus dem Saal kicken, wird Brunner keine Maske tragen.

Silvan Lüchinger
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Silvan Lüchinger.

Silvan Lüchinger.

Die neuen Züge der Appenzeller Bahn sind schön anzusehen. Weniger Freude macht hingegen, dass ihr Kurvenkreischen bislang nicht abgestellt werden konnte. Nach zahlreichen Reklamationen haben die AB nun in Aussicht gestellt, das Problem werde «zeitnah» behoben. Gelingt das nicht, werden statt der gefährdeten drei Zahnradbahnen wohl die AB den Betrieb einstellen müssen.

Chantal Galladé, ehemals Nationalrätin der SP und heute Schulpräsidentin von Winterthur-Töss, hat zu den Grünliberalen gewechselt. Seither geht Nadine Cloé Niederhauser, Präsidentin der GLP St. Gallen, keinen Schritt mehr weg vom Telefon. Sie will erreichbar sein, wenn Paul Rechsteiner anfragt, ob er auch bald übertreten dürfe.

Das Schulblattextra.

Das Schulblattextra.

Der Rorschacher Schulpräsident Guido Etterlin fragt sich, ob das amtliche Schulblatt nicht eingestellt und das frei werdende Geld für Bildungsprojekte verwendet werden sollte. Mit einer Auflage von 4200 Exemplaren ist das Schulblatt in der Tat kein Renner am Kiosk. «Wer liest das noch?» will Etterlin von der Regierung wissen. Ein Teil der Antwort scheint klar: Schulpräsidenten offensichtlich nicht.

Seit Anfang Jahr gilt im Kanton St. Gallen ein Verhüllungsverbot. Doch das Gesetz scheint hauptsächlich von symbolischem Wert. Es wurde noch kein einziges Mal angewandt. Weil es hierzulande einfach keine Vermummten gibt? Nein, behaupten die Initianten – weil sie sich mit dem Gesetz nicht mehr auf die Strasse trauen.

Die illegal aufgestellten 40-er-Schilder. (Bild: Roman Scherrer)

Die illegal aufgestellten 40-er-Schilder. (Bild: Roman Scherrer)

Im Weiler Karlishub, zugehörig zur Thurgauer Gemeinde Tobel, gilt eigentlich Tempo 50. Nun haben Nachtbuben die 50-er durch 40-er Schilder ersetzt, und diese hängen nach wie vor. Für das kantonale Tiefbauamt ist allerdings klar: Es gelten die alten Bestimmungen. In Karlishub darf also schneller gefahren werden als signalisiert. Im Grunde müsste das jetzt für den ganzen Kanton gelten – wer kann denn schon wissen, ob die gültigen Tafeln montiert sind.

Gemäss St. Galler Staatskanzlei haben sämtliche Ammler Stimmberechtigten ihr Stimmmaterial für die Ständerats-Ersatzwahl vom 10. März nicht erhalten. Die Regierung hat einen Nachversand der Stimmmunterlagen in Auftrag gegeben. Diesmal wird es sicherheitshalber den Amdenern zugestellt.