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«Die Forderungen gehen sehr weit»

Zaunverbot Andreas Widmer, Geschäftsführer des St. Galler Bauernverbands, reagiert zwiegespalten. «Die Forderungen der Jäger gehen sehr weit.» Der Bauernverband widme sich regelmässig dem Thema Zäune und Wild und versuche, zu sensibilisieren. «Jedes Tier, das auf solch qualvolle Weise verendet, ist eines zu viel.» Man sei ganz klar dafür, die alten und nicht mehr notwendigen Stacheldrahtzäune an Waldrändern oder Weiden zu entfernen. «Wir haben den Jägern ein Angebot gemacht, in einer gemeinsamen Aktion alte Zäune zurückzubauen.» Widmer hatte 2015 mit dem Amt für Natur, Jagd und Fischerei das «Projekt Stacheldraht» erarbeitet. Die Jäger würden nun über das Ziel hinausschiessen, sagt Widmer. «Weidenetze innert drei Tagen abzubauen, ergibt keinen Sinn, denn die Weiden werden immer wieder genutzt.» Die Forderung, entlang von Wäldern und Ge­wässern einen gewissen Abstand zum Zaun zu wahren, sei nicht haltbar. «Das würde riesige, nicht beweidbare Pufferstreifen mit sich bringen.» Auch ein grundsätzliches Verbot von Zäunen im Wald gehe zu weit: «Die Waldweide wird aus ökologischen Gründen wieder gefördert.» Dass die Jäger nun vorpreschen, kann Widmer nicht nachvollziehen. Er hätte es begrüsst, wenn die Jäger auf den Bauernverband zugegangen wären. (miz)

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