Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Der Vergewaltigung schuldig gesprochen

Urteil Weil er eine 16-Jährige vergewaltigt und mehrere minderjährige Mädchen missbraucht hat, wird ein Mann mit einer bedingten Freiheitsstrafe von 24 Monaten bestraft. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Urteil Weil er eine 16-Jährige vergewaltigt und mehrere minderjährige Mädchen missbraucht hat, wird ein Mann mit einer bedingten Freiheitsstrafe von 24 Monaten bestraft. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Wie der Gerichtspräsident des Kreisgerichts See-Gaster bei der Urteilseröffnung sagte, nützte der Autolackierer die Naivität der Mädchen schamlos aus. Der Türke, der im Kanton Aargau wohnt, nahm via Internet Kontakt zu den Jugendlichen auf, chattete und gewann ihr Vertrauen. Dann fuhr er mit seinem Auto an den Oberen Zürichsee, wo er sie traf, um seine sexuelle Gier zu befriedigen. Eine junge Frau hat er gemäss dem Richterspruch wenige Wochen nach ihrem 16. Geburtstag in seinem Auto vergewaltigt. Das jüngste Opfer war 13 Jahre alt, als sich der damals 26-Jährige an ihm verging. Einzelne Sex-Treffen filmte der Beschuldigte und schickte die Videos an andere Chat-Bekannte, oder er drängte die Mädchen, ihm Nackt-Selfies zu schicken. Später drohte er den leichtgläubigen Opfern, die Aufnahmen den Eltern zu zeigen oder im Internet zu veröffentlichen. Laut Anklage missbrauchte der 28-Jährige zwischen Herbst 2013 und Winter 2014 insgesamt zehn Jugendliche. Wegen Vergewaltigung, mehrfacher sexueller Nötigung, mehrfacher sexueller Handlungen mit einem Kind, mehrfacher Pornographie und weiterer Delikte hatte die St. Galler Staatsanwaltschaft an der Gerichtsverhandlung gestern eine Freiheitsstrafe von vier Jahren beantragt.

Der 28-Jährige bestritt die sexuellen Kontakte mit den Mädchen zwar nicht, behauptete aber, er habe nie Gewalt angewendet. Sie hätten freiwillig mitgemacht. Sein Verteidiger verlangte eine bedingte Freiheitsstrafe von höchstens 15 Monaten. Das Gericht glaube den Opfern, sie hätten keinen Grund, den Mann fälschlicherweise zu beschuldigen. Zur bedingten Freiheitsstrafe von 24 Monaten fällte das Gericht eine bedingte Geldstrafe von 350 Tagessätzen zu je 100 Franken aus. Der Frau, die er vergewaltigt hat, muss er eine Genugtuung von 15 000 Franken bezahlen. Einer damals 14-Jährigen schuldet er eine Genugtuung von 3000 Franken. (sda)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.