Der Ticker zum Nachlesen: St.Galler Regierung bittet Bevölkerung, beim Einkaufen das Risiko klein zu halten +++ Viele Coronaausbrüche in Heimen +++ Masken ab 12. Lebensjahr empfohlen

«Im Kanton St.Gallen greifen die Massnahmen der Regierung», sagt Regierungspräsident Bruno Damann an der Medienkonferenz vom Dienstag. Trotz leichter Abnahme der Zahlen sind die Spitäler nach wie vor hoch belastet.

Sheila Eggmann
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Regierungspräsident Bruno Damann informiert zusammen mit Regierungsrat Beat Tinner und Kantonsärztin Danuta Zemp über die Coronasituation im Kanton St.Gallen.

Regierungspräsident Bruno Damann informiert zusammen mit Regierungsrat Beat Tinner und Kantonsärztin Danuta Zemp über die Coronasituation im Kanton St.Gallen.

Ralph Ribi

Wie die Vertreter der Regierung am Dienstag mitteilen, ist es das Ziel, den aktuellen Trend der leicht sinkenden Fallzahlen auch in den kommenden Wochen aufrecht zu erhalten. Die Regierung bittet die Bevölkerung deshalb, wenn möglich Einkäufe zu den Stosszeiten am Abend und am Wochenende zu vermeiden. Ausserdem soll man beim Einkaufen nicht die ganze Familie mitnehmen, sofern man das nicht muss.

«Trotz leichter Abnahme der Zahlen sind die Spitäler nach wie vor hoch belastet», sagt Kantonsärztin Danuta Zemp. 29 Personen befinden sich am Dienstag auf den Intensivstationen, von diesen werden 20 beatmet. Besonders in den Heimen habe es in den vergangenen Tagen viele Ansteckungen gegeben. Bevor weitere Massnahmen verhängt werden, beziehungsweise die laufenden Massnahmen gelockert werden, würde der Regierungsrat die Situation abwarten und weiter beobachten.