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Der Thaler Lehrplangegner und CVP-Dissident nimmt einen neuen Anlauf

Marcel Elsener
Michael Fitzi

Michael Fitzi

Drei Jahre ist es her, da war das politische Klima in der Unterrheintaler Gemeinde Thal ver­giftet. FDP-Gemeindepräsident Robert Raths klagte über «unfaire Rebellen» und «Wadenbeisser», die ihn unter anderem mit einer Initiative für eine Lohndeckelung herausforderten.

Zum Umsturz der Verhältnisse kam es nicht, im Gegenteil: Der als Präsident des Lehrplangegner-Vereins (Starke Volksschule) bekannteste Rebell, Michael Fitzi, wurde als Schulrat abgewählt. 2015 von der CVP zur SVP übergetreten, stand Fitzi als angriffiger Reformgegner länger im Gegenwind. Er sehe sich nicht als «Teflon-Politiker», sondern als einen, der sich aus dem Fenster lehne, um etwas zu bewegen, sagte er nach der Abwahl. Und kündigte an, politisch am Ball zu bleiben.

Er fischt und pokert

Nun hat der 48-jährige Energietechniker konkrete Ambitionen: Er tritt neben zwei Kandidaten der CVP und einem der FDP zur Wahl an für die Nachfolge von Raths an (der sich nach Rorschach wegbefördern liess). Fitzi, im Spider zur Kantonsratswahl 2012 noch brav eingemittet mit links-konservativem Ausschlag, hat sich mittlerweile rechts positioniert, etwa mit dem Widerstand gegen den Standplatz für Fahrende. Doch pflegt der Familienvater auch ­andere Seiten: So präsidiert er die Genossenschaft St. Galler Jugendheime, ist gern in der Natur, fischt und pokert gern. Und wer seine Website besucht, landet auf der Wachtelzucht Staad. Seine Gegenspieler seien gewarnt: Der Mann versteht sich aufs Ausbrüten.

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