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Der St.Galler Staatssekretär Canisius Braun tritt zurück

Zwölf Jahre sind genug: Canisius Braun, Staatssekretär des Kantons St.Gallen, gibt seinen Posten auf das Ende der laufenden Amtsperiode ab. Er will sich noch einmal einer neuen Herausforderung stellen.
Canisius Braun in einer Sitzung des Kantonsrates. (Bild: Regina Kühne)

Canisius Braun in einer Sitzung des Kantonsrates. (Bild: Regina Kühne)

(pd/dwa) Die Regierung und der Kantonsrat des Kantons St.Gallen sind am Dienstag von Staatssekretär Canisius Braun darüber informiert worden, dass er per Ende der laufenden Amtsperiode im Mai 2020 von seinem Posten zurücktritt. Canisius Braun wird dann 62 Jahre alt sein und möchte noch einmal neue Herausforderungen annehmen, wie es in einem Communiqué der Staatskanzlei heisst. Die Regierung wird dem Kantonsrat in den kommenden Monaten einen Antrag auf seine Nachfolgerin oder seinen Nachfolger stellen.

Canisius Braun ist seit 2008 Staatssekretär des Kantons und leitet in dieser Funktion die Staatskanzlei. Er ist Mitglied der CVP St.Gallen. «In den letzten zehn Jahren hat Canisius Braun mehrere grosse Projekte erfolgreich beendet», heisst es in der Mitteilung. Darunter falle vor allem die Digitalisierung der Arbeit der Staatskanzlei:

«Unter seiner Führung hat der Kanton St.Gallen den Pilotbetrieb zum E-Voting durchgeführt und das Amtsblatt mit der digitalen Publikationsplattform abgelöst.»

Zudem ist die Staatskanzlei gemäss der Mitteilung derzeit daran, in den Departementen eine elektronische Geschäftsverwaltung (Gever) einzuführen und das Ratsinformationssystem (RIS) zu erneuern.

«Gleichzeitig hat Canisius Braun stets dazu beigetragen, dass die Regierung und der Kantonsrat gemeinsam die Politik des Kantons St.Gallen gestalten konnten», schreibt die Staatskanzlei weiter. Unter seiner Führung hat die Staatskanzlei etliche Sessionen und Regierungssitzungen vorbereitet und durchgeführt. In seiner Zeit als Staatssekretär wurde gemäss der Mitteilung das Wahl- und Abstimmungsrecht modernisiert sowie das Parlamentsrecht überarbeitet und teilautonome Parlamentsdienste geschaffen. «Diese Leistungen werden auch in Zukunft die Arbeit der Staatskanzlei prägen.»

Die Regierung dankt dem Staatssekretär in der Mitteilung für die geleisteten Dienste.

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