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Das sind die zehn reichsten Ostschweizer – der Reichste ist sieben Milliarden «ärmer» als letztes Jahr

Die «Bilanz» hat zum 30. Mal die Liste der 300 reichsten Schweizer veröffentlicht. Unter den zehn reichsten Ostschweizern sind ausschliesslich Milliardäre – die Liste führt ein grosser «Verlierer» an.
Marco Cappellari
Platz 1: Jorge Paulo Lemann, brasilianisch-schweizerischer Investor: 21 bis 22 Mia. (Bild: Epa / Andrew Gombert)
Platz 2: Baron August von Finck: 5 bis 6 Mia. (Bild: Imago)
Platz 3: Thomas Schmidheiny: 3,5 bis 4 Mia. (Bild: Ralph Ribi)
Platz 4: Bettina Wuerth, Wuerth-Gruppe: 2 bis 2,5 Milliarden Franken. (Bild: Benjamin Manser)
Platz 4: Peter Spuhler, CEO Stadler: 2 bis 2,5 Mia. (Bild: Andrea Stalder)
Platz 6: Beda Diethelm, Gründer von Sonova: 2 bis 2,5 Milliarden Franken. (Bild: Keystone)
Platz 7: Familie Bühler, im Bild Urs Buehler: 1 bis 1,5 Mia. (Bild: Keystone/Eddy Risch)
Platz 8: Henkel-Erben, im Bild Gabi Thorbecke: 1 bis 1,5 Mia. (Bild: Ralph Ribi)
Platz 9: SFS-Gründer Hans Huber: 1 bis 1,5 Mia. (Bild: Benjamin Manser)
Platz 10: Sportradar-Geschäftsführer Carsten Koerl: 1 bis 1,5 Mia. (Bild: imago/Martin Hoffmann)
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Bilanz: Das sind die reichsten Ostschweizer

1,65 Milliarden Franken. Um so viel ist das Vermögen der 300 reichsten Schweizer im vergangenen Jahr gewachsen. Bei einem Total von 675,3 Milliarden Franken entspricht dies einem Anstieg von lediglich 0,2 Prozent. Im Vergleich zu den 10 Prozent Wachstum, die der Schweizer Geldadel im Jahr davor hatte, ein gerade zu verschwindend kleiner Betrag. Ja, der Reichtum der Schweizer stagniert – und zwar auf hohem Niveau, zeigt die diesjährige Auswertung des Magazins «Bilanz».

Auch in der Ostschweiz haben einige der Reichsten im vergangenen Jahr nicht nur ein kleineres Wachstum sondern teilweise auch Verluste eingefahren. Am Hungertuch nagen müssen sie dennoch nicht.

Die üblichen Verdächtigen

Wie 2016 und 2017 führt auch dieses Jahr Jorge Lemann die Lis­te der reichsten Ostschweizer an. Mit immerhin noch 21 bis 22 Milliarden Franken beziffert «Bilanz» das Vermögen des in Rapperswil wohnhaften Brasilien-Schweizers. Allein Lemanns 10-Prozent-Beteiligung an AB InBev verlor fünf Milliarden Franken an Wert. Trotz eines Rekordverlusts von total sieben Milliarden Franken ist er damit immer noch der drittreichste Schweizer überhaupt.

Die reichste Ostschweizer ­Familie konnte ihr Vermögen ­hingegen ausbauen: Die von Fincks um Familienoberhaupt August II. Baron von Finck verfügen neu über fünf bis sechs Milliarden Franken, im Vergleich zu viereinhalb bis fünf Milliarden im Jahr davor. Von Finck wohnt seit 1999 in Weinfelden.

Auf Platz drei geschafft hat es Thomas Schmidheiny, der ebenfalls in Rapperswil wohnt. Sein Vermögen ist um etwa eine Milliarde auf 3,5 bis 4 Milliarden Franken gesunken, wie die «Bilanz» schätzt. Schmidheiny ist im Mai aus dem Verwaltungsrat von Lafarge-Holcim ausgetreten.

Platz vier teilen sich die reichste Frau der Ostschweiz und ein bekannter Eisenbähnler: Bettina Würth und Peter Spuhler verfügen beide über etwa zwei bis zweieinhalb Milliarden Franken.

Der Mann auf dem sechsten Platz hat sein Vermögen mit dem heutigen Hörgerätekonzern Sonova gemacht: Beda Diethelm, der in Jona wohnt, hat zusammen mit Hans-Ueli und dessen im ­April verstorbenen Bruder Andy Rihs ein Vermögen von insgesamt zwei bis zweieinhalb Milliarden Franken erwirtschaftet.

Die letzten vier Ränge der reichsten zehn Ostschweizer verfügen je über ein bis eineinhalb Milliarden Franken: Dazu gehört Familie Bühler aus Uzwil um Vater Urs. Die von ihm gegründete Bühler Holding AG wird mittlerweile von seinen drei Töchtern Karin, Maya und Jeannine geführt. Ebenso die Henkel-Erben. Gabi Thorbecke und ihre Familie verfügen nicht nur über ein bis eineinhalb Milliarden Franken Vermögen, sondern sind auch im Besitz des Hotels Oberwaid im Nordosten der Stadt St. Gallen. Die Familie des im August verstorbenen SFS-Gründers Hans Huber hat es auch in diesem Jahr auf die Liste geschafft. Ein Neuzugang hingegen ist Carsten ­Koerl. Der 53-Jährige hat sein Vermögen mit dem 2003 gegründeten Anbieter von Sport- und Wettdaten, Sportradar mit Sitz in St. Gallen, gemacht.

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