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Interview

«Zu eng, zu ordentlich, zu mysteriös»: Wie die Erfinder des Null-Stern-Hotels über den Kunstbetrieb denken

Insektenretter, Freiluft-Hoteliers, Riesenpicknick-Veranstalter: Vor 20 Jahren gründeten die St.Galler Konzeptkünstler Frank und Patrik Riklin in St.Gallen das «Atelier für Sonderaufgaben». Das Brüderpaar über ihren Erfolg, die Kritik aus der Kunstszene und Verkrustungen der Ostschweiz.
Andri Rostetter
«Der schnelle Blick lässt unsere Arbeit missverstehen»: Frank und Patrik Riklin in ihrem Atelier in St. Gallen (mit Insektizid-Unternehmer Hans-Dietrich Reckhaus). (Bild: Ralph Ribi)

«Der schnelle Blick lässt unsere Arbeit missverstehen»: Frank und Patrik Riklin in ihrem Atelier in St. Gallen (mit Insektizid-Unternehmer Hans-Dietrich Reckhaus). (Bild: Ralph Ribi)

Frank und Patrik Riklin, Null-Stern-Hotel, Bignik, Fliegen retten: Ist das noch Kunst?

Frank Riklin: Wir sind nicht die ersten, die einen anderen Weg gehen. Wo alle gehen, wächst kein Gras. Das ist unser Credo. Sobald die Kunst ihren Kontext verändert, macht man sich verdächtig, etwas Unübliches zu tun. Wir entwickeln Interventionen ausserhalb von Kunstinstitutionen, die sich im kunstfernen Alltag der Menschen einnisten.

Patrik Riklin: Kunst oder nicht Kunst – diese Diskussion finden wir müssig. Wir setzen auf das Potential der Kunst, in der Gesellschaft etwas zu verändern. Unsere Kunst sind soziale Interaktionen, oft auch Prozesse, die nicht mehr aufhören. Sie funktioniert meist erst im Gebrauch und Erleben. Oft sind es Konzepte, die eine unübliche Gemeinschaft konstruieren und so zur Performance werden.

Mit dem Bignik hören Sie tatsächlich nicht mehr auf. Am 23. Juni haben Sie das Tuch zum fünften Mal ausgebreitet.

Patrik Riklin: Bignik ist eine Langzeitperformance. Ein partizipativer Prozess, der eine vermeintliche Utopie bearbeitet. Unsere Vision: Pro Ostschweizer ein Tuch. Wir schöpfen aus den lokalen, textilen Ressourcen und beteiligen die Bevölkerung konsequent am Entstehungs- und Auslegungssprozess. Es ist der Versuch, eine gemeinschaftliche Tradition für die Region zu schaffen.

Sie wollen mit Ihrer Kunst die Gesellschaft gestalten?

Frank Riklin: Genau. Kunst ist für uns kein isoliertes, abgeschlossenes Werk, das in einem Museum steht. Das Bild an der Wand ist legitim, wir haben Respekt vor jeder künstlerischen Arbeit. Uns fasziniert aber der reale Eingriff in die Gesellschaft. Das lebendige Bild im Alltag der Menschen. Die neue Wirklichkeit.

Patrik Riklin: Was früher der Sandhaufen für uns war, ist heute die Gesellschaft. Wir versuchen die Theorie unserer Kunst in die Praxis und somit in die Gesellschaft hineinzubringen. Kunst ist für uns eine Option, keine Mission. Sie kratzt an festgefahrenen Systemen und hinterfragt Normen des scheinbar Richtigen.

Ihre Kritiker werfen Ihnen vor, dass Sie sich an die Wirtschaft verkaufen.

Frank Riklin: Wir machen nichts, das nicht zu unserem Selbstverständnis passt. Unsere DNA ist uns heilig. Wir lassen uns nicht instrumentalisieren. Wer mit uns zusammenarbeitet, muss sich der Kunst unterwerfen. Nicht umgekehrt. Oft werden wir von Firmen angefragt, die keine Lust mehr auf klassische Werbung haben und das Experiment wagen, auf Kunst mit offenem Ausgang zu setzen.

Patrik Riklin: Unsere Arbeit wird gern mit Neoliberalismus verwechselt. Diese Verheiratung mit der Wirtschaft verunsichert viele Leute. Wir haben keine Berührungsängste mit anderen Teilsystemen des Alltags. Wer unsere Arbeit kennt, der weiss, dass wir unangenehme Fragen stellen. Entscheidend ist, dass die Kunst im Zentrum ist. Das Wesen der Kunst bestimmt.

Wie viele Kunden lehnen Sie ab?

Frank Riklin: Neun von zehn. Wir reden aber nicht von Kunden, sondern von Komplizen, die bereit sind, sich auf unsere künstlerische Denke einzulassen. Bei uns ist der Inhalt König, nicht der Kunde. Viele täuschen sich in uns und meinen, wir seien lustig, dabei meinen wir es ernst. Das hat was Selbstregulierendes: Somit bleibt einer von zehn nach dem Vorgespräch sitzen. Die anderen gehen wieder.

Das muss man sich leisten können.

Patrik Riklin: Wir kooperieren nicht mit der Wirtschaft, um unseren Profit zu steigern. Seit 20 Jahren investieren wir in diese Haltung. Wir sehen unsere Rolle an der Schnittstelle zwischen Kunst, Alltag und Ökonomie. Unsere Kunst beschäftigt sich mit Problemen und Fragen der Zukunft. Nicht bloss als nebulöser Schöngeist, wie wir das überwiegend im Kunstbetrieb erfahren haben, sondern real. Der Kunstbetrieb ist zur Zeit der falsche Ort für unsere Kunst.

Was soll das heissen?

Patrik Riklin: Paradoxerweise wird unsere Arbeit umso interessanter, je mehr Distanz wir zum ordentlichen Kunstbetrieb einnehmen. Für uns ist er zu eng, zu isoliert, zu ordentlich, zu mysteriös. Wir wollen post-mysteriöse Werke schaffen. Werke, die keine Rätsel produzieren, sondern konkret in die Wirklichkeit eingreifen und ein klares Konzept verfolgen.

Sie meinen, das Konzept des Bignik-Tuchs wird auf Anhieb verstanden?

Frank Riklin: Nein. Nur weil wir eine klare Absicht verfolgen, heisst das nicht, dass man uns versteht. Kunstfachleute meinen oft, dass unsere Arbeit per se keine Kunst sein kann, da sie einen Zweck hat. Die Kunst ausserhalb der gängigen Grenzen ermöglicht aber eine ganz andere Diskussion als im Kunstbetrieb.

Pro Ostschweizer ein Tuch: Das Bignik-Tuch am 23. Juni 2019 im Dorfkern von Trogen. (Bild: Urs Bucher)

Pro Ostschweizer ein Tuch: Das Bignik-Tuch am 23. Juni 2019 im Dorfkern von Trogen. (Bild: Urs Bucher)

Wie denn?

Frank Riklin: Im Kunstbetrieb verharmlost sich Kunst oft selber. Denn jeder weiss, dass im Museum Kunstwerke sind. Keine Verunsicherung. Alles im geschützten Rahmen. Sobald die Leute aber über ein Kunstwerk im Alltag stolpern, fragen sie unverzüglich: Was ist das? Die Verschiebung von Kunst in den Alltag löst andere Fragen aus als im Kunstbetrieb. Für uns ist Kunst dann subversiv, wenn sie nicht mehr als Ausrede funktionieren kann.

Was ist denn an einem Bignik-Tuch subversiv?

Patrik Riklin: Bignik fängt harmlos an und wächst immer weiter. Bald sollen nicht nur Häuser und Plätze, sondern ganze Autobahnabschnitte im Tuch integriert werden. Das schafft Probleme, aber genau das sind die Reizpunkte des Projekts. Grenzen im Kopf werden gesprengt, Gesetzgebungen aufgeweicht, neue Lösungen gefunden. Bignik meisselt an einer Mentalität, die ostschweiz-untypisch ist: Das übliche ergebnisfixierte Denken wird unterlaufen.

Frank Riklin: Benedikt Würth sprach einmal von Verkrampfungen in der Ostschweiz. Bignik versucht genau dort anzusetzen. Uns geht es nicht nur um das klassische Picknicken. Im Fokus liegt die Entkrustung der Ostschweiz. «Saiten» schrieb 2013 von einer «selbstgenähten Riesentuchfühlung». Diese Kritik ist spannend, genau um diese Auseinandersetzung geht es uns.

Mittlerweile ist die Kritik am Bignik verstummt. Sind Sie enttäuscht?

Patrik Riklin: Diese Frage stellt sich für uns nicht. Wir machen einfach unsere Arbeit und müssen nicht allen gefallen. Dass den Kritikern nach sieben Jahren die Luft ausgeht, liegt wohl daran, dass man das Werk inzwischen etwas anders sieht. Vielleicht schweigen sie zurzeit aber auch nur.

Frank Riklin: Wir wissen, dass wir manche provozieren. Kritische Meinungen gehören dazu. Grundsätzlich hat die Kritik an unserer Arbeit abgenommen. Das könnte eine Warnung sein, dass die Arbeit gefällig wird. Wir halten aber nichts vom Anpassertum. Kunst muss nicht konsensfähig sein.

Sie haben für Ihre Aktionen einen eigenen Begriff kreiert: Artonomie.

Frank Riklin: In 50 Jahren wird neben der Performance auch die artonomische Kunst gleichberechtigt stehen. Sie steht für die Komplizenschaft zwischen Kunst und Wirtschaft. Es geht um künstlerische Chancen, um die Verschmelzung der Kunst mit der Wirtschaft. Auf diese Weise befreien wir uns von der klassischen Kunstfinanzierung und provozieren zudem eine Unsicherheit über die Rolle der Kunst in der heutigen Zeit. Bei der Artonomie kommt zuerst die Kunst, dann die Ökonomie. Kunst erträgt keine Kompromisse.

Frank und Patrik Riklin bei der Eröffnung des zweiten Null-Stern-Hotels in Teufen. (Bild: Reto Martin)

Frank und Patrik Riklin bei der Eröffnung des zweiten Null-Stern-Hotels in Teufen. (Bild: Reto Martin)

Die Verschmelzung von Kunst 
und Wirtschaft als Befreiung der Kunst?

Patrik Riklin: Der heutige Kunstbegriff ist oft ausgrenzend. Unübliche Kollaborationen mit anderen gesellschaftlichen Bereichen sind dem Kunstbetrieb nicht geheuer. Artonomie bricht auf, bringt Kunst dorthin, wo man sie nicht erwartet. Wir plädieren für mehr Kunst ausserhalb von Galerien und Museen!

Haben Sie etwas gegen Museen?

Patrik Riklin: Natürlich nicht. Wir üben keine Institutionskritik. Wir haben uns lediglich positioniert. Vor Jahren haben wir entschieden, uns von der Schicklichkeit des Kunstbetriebs zu distanzieren. Einerseits weil wir unsere Selbstbestimmung durch die Kuratoren bedroht sahen, anderseits weil sich für uns dadurch neue Handlungsräume eröffneten. Wir mussten selbst ausbrechen, damit wir in andere Systeme einbrechen konnten.

Frank Riklin: Dieses Bewusstsein für die Erweiterung unseres Kunstbegriffs hatten wir vor sieben Jahren dank «Fliegen retten in Deppendorf». Diese Aktion war die Geburtsstunde der Artonomie.

Das war 2012, als Sie die Einwohner des deutschen Deppendorf lebende Fliegen retten liessen.

Frank Riklin: Der deutsche Insektizidhersteller Hans-Dietrich Reckhaus kam auf uns zu und wollte eine Kunstaktion für seine neue Fliegenfalle. Wir konfrontierten ihn mit der Frage: Wie viel Wert hat eine Fliege für dich als Insektenbekämpfer? Unsere Antwort: retten statt töten. Gleichzeitig forderten wir ihn auf, er solle sein Geschäftsmodell ändern und zum Insektenretter werden.

Patrik Riklin: Er fragte uns, warum gerade er Insekten schützen solle.

Und?

Patrik Riklin: Unsere Antwort war: Ja, wer denn sonst? Als Insektizidhersteller, der täglich 100000 Produkte auf die Strasse bringt, hat er Milliarden von Insekten auf dem Gewissen. Wir haben mit Reckhaus monatelang über den Sinn seines Geschäftsmodells philosophiert. Dabei mussten wir an «Die Verwandlung» von Franz Kafka denken: Reckhaus ist sozusagen ein lebender Gregor Samsa im System der Wirtschaft. Für eine Eintagsfliege hätten wir unsere Namen nicht hergegeben.

Frank Riklin: Der Höhepunkt des radikalen Unternehmenswandels war die gemeinsame Kunstaktion «Fliegen retten in Deppendorf». Wir mobilisierten ein Dorf und retteten 902 Fliegen. Eine der geretteten Fliegen flog mit dem weltweit ersten Flugticket für eine Fliege in den Wellness-Urlaub. Heute liegt Fliege 
Erika als systemkritisches Symbol 
für ethisches Denken und Handeln in einem Sarkophag an der Universität 
St.Gallen.

Und was macht der Insektizid-Unternehmer heute?

Patrik Riklin: Reckhaus ist nach wie vor im Transformationsprozess. Er kämpft gegen seine eigene Branche und setzt sich global für ein Umdenken ein. Er betreibt Lobbyarbeit für den Wert von Insekten und will seine Mitarbeiter zu Landschaftsgärtnern umschulen. Was 2012 verrückt schien, ist heute normal. Nicht zuletzt auch wegen des dramatischen Insektensterbens, das 2017, fünf Jahre nach der vermeintlich absurden Fliegenrettungsaktion, von Wissenschaftlern bestätigt wurde.

Mit «Fliegen retten in Deppendorf» entstand Insect Respect, 
das weltweit erste Gütesiegel für ökologisch nachhaltige Insekten-
bekämpfung, Firmenchef Hans-Dietrich Reckhaus gewann den Schweizer Ethikpreis, das mediale Interesse war riesig. Das gleiche gilt für das Null-Stern-Hotel oder Bignik. Aber das Echo der Kunstwelt bleibt aus.

Frank Riklin: Oberflächlich betrachtet funktionieren unsere Geschichten gut, sie sind rasch erzählt, man bleibt hängen. Unser Problem ist, dass oft nur die Spitze des Eisbergs unserer Idee wahrgenommen wird. Der schnelle Blick lässt unsere Arbeit missverstehen.

Beisetzung der Fliege Erika im Hauptgebäude der Universität St.Gallen im März 2015. (Bild: Hanspeter Schiess)

Beisetzung der Fliege Erika im Hauptgebäude der Universität St.Gallen im März 2015. (Bild: Hanspeter Schiess)

Was kann man denn beim Null-Stern-Hotel falsch verstehen?

Frank Riklin: Das mediale Echo auf das Null-Stern-Hotel im Bunker 2008 war surreal. Ein kleines Projekt mit riesiger Wirkung. Das Problem dabei war, dass es uns eigentlich um die Kritik an der Sterne-Hotellerie, um eine Antithese zum Grössen- und Luxuswahn ging.

Nach sechs Jahren versuchten Sie es erneut, unter freiem Himmel.

Patrik Riklin: Genau. Mit dem Null- Stern-Zimmer ohne Wände und Dach riefen wir 2016 die konsequente Immobilienbefreiung aus. Das schlug wiederum ein wie eine Bombe. Im Fokus der Öffentlichkeit lag immer die kuriose Übernachtungsmöglichkeit. Uns geht es aber darum, dass das immobilienbefreite Hotelzimmer zum Treiber für Neues wird und eine Debatte für die Hotellerie der Zukunft auslöst.

Sie haben damit zwar keine 
Debatte lanciert, aber eine neue Marke. Ab 2020 wird das Null-Stern-Hotel in sieben Ostschweizer Tourismusregionen als Franchise-Modell unter der Marke «Zero Real Estate» gestartet, auf der Warteliste stehen schon jetzt 7500 Personen.

Frank Riklin: Es ist wie beim Bignik: Das Null-Stern-Hotel kommt immer wieder zurück und reflektiert den Zeitgeist. Plötzlich wird es üblich, dass Regionen in der Ostschweiz Hotelzimmer ohne Wände und Dach betreiben.

Patrik Riklin: Mit «Zero Real Estate» werden andere zu Performern unserer künstlerischen Idee. Nun wächst die 
Ostschweiz zu einem imaginären Gebäude zusammen. Das Null-Stern-Hotel ist die Urzelle für das «Hotel Ostschweiz».

20 Jahre Konzeptkunst

Die Zwillingsbrüder Frank und Patrik Riklin (Jahrgang 1973) sind in St.Gallen geboren und aufgewachsen. Beide ­absolvierten eine Lehre als Hochbauzeichner und den Vorkurs an der Kunstgewerbeschule St.Gallen. Anschliessend studierten sie an verschiedenen Instituten Kunst. Frank Riklin studierte Bildende Kunst an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich. Patrik Riklin studierte freie Kunst an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt am Main, danach Visual ­Culture Studies an der Universität der Künste Berlin und interdisziplinäre Kunst in Frankfurt am Main. 1999 gründeten sie in St. Gallen das «Atelier für Sonderaufgaben». 2004 initiierten sie auf dem Kamor das «kleinste Gipfeltreffen der Welt», bei dem erstmals die Gemeindepräsidenten der sechs kleinsten politischen Einheiten der Schweiz und deren Nachbarstaaten ­zusammenkamen. 2009 riefen sie die Marke «Null Stern Hotel» ins Leben ­und erreichten damit internationale ­Bekanntheit. 2012 lancierten sie das ­Projekt «Bignik» mit dem Ziel, mit der ­Bevölkerung ein überdimensioniertes Picknick-Tuch zu kreieren. Im gleichen Jahr lancierten sie «Heimspiel», eine Protestaktion gegen die gleichnamige Werkschau des Ostschweizer Kunstschaffens. Weitere bekannte Arbeiten sind der «Trinkbrunnen» in Zürich-­Leutschenbach (2013), «Fliegen retten in Deppendorf» (2012) sowie das «Quatschmobil» in Luzern (2014). (ar)

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