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Der Krieg

Vor 100 Jahren «Das aufheiternde Wetter brachte dem Jahrmarkt ein bewegtes Leben, gegen Abend herrschte sogar ein starkes Gedränge. Die Budenbesitzer dürfen mit ihren Einnahmen zufrieden sein. Zwar sperren sich die Eltern, den Kindern alle Wünsche zu erfüllen, aber da und dort tat vielleicht ein guter Onkel oder eine liebe Tante die mildtätige Hand auf, um zu einer Fahrt auf der Tunnelbahn, der Schiffsschaukel oder dem Velodrom zu verhelfen. Die Zuckerbäcker fanden grossen Absatz ihrer allzu niedlich gewordenen Stengel und Täfelchen, denn es gab keine ‹eisse Marre›, keine Feigen, Orangen und andere Süssfrüchte, nur ‹süsse Trube› wurden von den Söhnen Italiens mit lauter Stimme und lebhafter Geste angepriesen. Auch in dieser Hinsicht wirft der Krieg seine Schatten auf den Jahrmarkt. An Sehenswürdigkeiten gibt’s nicht gerade viel: der Zirkus, ein Kino und einige sonstige Spezialitäten, sowie Schiessstände.»

überschattet

den Jahrmarkt

Aus dem «St. Galler Tagblatt» vom 22. Oktober 1917

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