Der Kanton Thurgau ist nicht mehr auf der belgischen Risikoliste – aber Appenzell Ausserrhoden

Nach einem Besuch in den Kantonen Thurgau, Luzern und Schaffhausen müssen belgische Urlauber nicht mehr in Quarantäne. Die entsprechende Risikoliste wurde angepasst. 13 Kantone verbleiben aber darauf, so auch Appenzell Ausserrhoden. Urs Martin, der Thurgauer Gesundheitsdirektor, ist über den Schritt der Belgier erfreut.

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Der Kanton Thurgau gilt in Belgien nicht mehr als Corona-Risikogebiet.

Der Kanton Thurgau gilt in Belgien nicht mehr als Corona-Risikogebiet.

Bild: Reto Martin

(mg/seb.) Da waren es noch 13: Die belgischen Behörden haben die Reiseempfehlungen für die Schweizer Kantone geändert. Neu sind die Kantone Thurgau, Luzern und Schaffhausen nicht mehr in der Warnstufe Orange. Dort empfehlen die Belgier nach einem Besuch eine Quarantäne und einen Corona-Test bei der Rückkehr. Verpflichtend ist dies allerdings nicht.

Urs Martin hat sich am Donnerstagmorgen auf der Website des belgischen Ministeriums kundig gemacht. Das sagt der Thurgauer Gesundheitsdirektor auf Anfrage. Seine Erwartung dabei: Wenn Belgien konsequent sei, müsste das Königreich den Thurgau von der Liste nehmen. «Das haben sie nun gemacht», stellt der SVP-Regierungsrat fest. Auf Twitter hat er seiner Freude darüber Ausdruck verliehen – zu einer Zeit, da die meisten Menschen noch schlafen.

Interveniert habe er aber nicht, wie er sagt. Die Fallzahlen zwischen Bodensee und Hörnli sind tief. Am Mittwoch kamen im Kanton Thurgau drei neue Coronfälle dazu, am Donnerstag eine weitere Person. Auf der Intensivstation befinden sich derzeit zwei Patienten.

Weiter auf Stufe Stufe Orange bleiben die Kantone Waadt, Wallis, Genf, Freiburg, Solothurn, Neuenburg, Basel-Stadt, Zürich, Glarus, Appenzell Ausserrhoden, Uri, Schwyz und Zug.

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