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Der Kampf gegen die Kirschessigfliege

Schädlinge In einem nationalen Projekt versucht die Fachstelle Weinbau der Kantone Thurgau und Schaffhausen die schädliche Kirschessigfliege wirkungsvoll zu bekämpfen. Dafür werden ihre Verhaltensweisen genau untersucht. Sie legt in den gesunden Trauben ihre Eier ab. Später schlüpfen die Larven in den Früchten, die schliesslich einfallen. Deshalb explodiert die Population der Kirschessigfliege unmittelbar vor der Ernte in den Rebhängen regelrecht. Spätestens seit 2014, als sowohl im Thurgau als auch in Schaffhausen ganze Rebhänge befallen wurden, sind die Winzer darum bemüht, den Schädling von ihren Reben fern zu halten.

In Hallau laufen die Informationen zusammen

Gestern informierte Markus Leumann, Rebbaukommissär der Kantone Thurgau und Schaffhausen, über den aktuellen Stand im Kampf gegen den Schädling. Im schaffhauserischen Hallau, dem grössten zusammenhängenden Weingebiet der Deutschschweiz, läuft eines von vier nationalen Projekten mit der kleinen Fliege. Der Kampf gegen den Schädling wird vor allem mit Netzen, Fallen und Naturprodukten geführt. So soll etwa das Flugverhalten der Fliege analysiert werden, wie weit sie kommt, wie hoch sie fliegt, wie sie sich bei welcher Witterung wie bewegt. Die Informationen laufen in Hallau zusammen: aus der Forschung des Bundes, aus den Kantonen Schaffhausen und Thurgau und dem süddeutschen Raum sowie von Winzern, Kellereien und private Firmen. (sme)

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