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Kolumne

Der Geist Gottes weht, wo er will

Über viele Jahre waren die 7000 Franken der katholischen Kirchgemeinde Balgach für die örtliche Bibliothek ein sicherer Wert. Nun hat die Kirche hat den freiwilligen Beitrag gestrichen. Dafür gibt es gute Gründe. Zum einen ist der Betrieb von Bibliotheken Sache der politischen Gemeinden. Zum andern hat jeder anständige Katholik eine Bibel zuhause. Anderes braucht er nicht zu lesen.
Silvan Lüchinger
Das Theater St. Gallen ist sanierungsbedürftig. (Bild: Michel Canonica, Benjamin Manser)

Das Theater St. Gallen ist sanierungsbedürftig. (Bild: Michel Canonica, Benjamin Manser)

Lange galt als gesichert: Das St.Galler Theaterprovisorium kommt in den Stadtpark zu stehen, zwischen dem Kunst- und dem Historischen Museum. Jetzt ist alles anders. Neuer Standort ist der Untere Brühl, die Wiese vor der Tonhalle. Sollte der Widerstand der Anwohner zu gross sein, tritt Plan C in Kraft. Dann wird der 4,5-Millionen-Bau auf dem Trainingsplatz des FC St.Gallen erstellt. So, wie die spielen, benützen sie ihn gar nicht.

Silvan Lüchinger.

Silvan Lüchinger.

Zwei Kandidaten standen in der engsten Auswahl, wollten den Job dann aber doch nicht. Darum sucht die Pädagogische Hochschule Thurgau nach wie vor einen Vizerektor. Bislang ohne Erfolg. Unabhängig davon baut das Thurgauer Landwirtschaftsamt ein Informationssystem auf, um Tierhalter vor Raubtieren warnen zu können. Ist ein Wolf in der Gegend, erhalten Schaf- und Ziegenzüchter künftig eine SMS: «Achtung, Wolf!» Die Pädagogische Hochschule prüft nun, ob sie das System in der wolfsfreien Zeit für ihre Zwecke nutzen könnte: «Möglicher Vizerektor gesichtet! Festhalten?»

Die jungen Grünliberalen St.Gallen haben ein Luxusproblem. Statt wie bei anderen Parteien, wo niemand Präsident werden will, gibt es sogar zwei Bewerber. Der Entscheid fällt an der Mitgliederversammlung von heute; sie findet im Gossauer Walter Zoo statt. Dort tut es dem Verlierer der Kampfwahl vielleicht weniger weh, dass er sich zum Affen gemacht hat.

Zur Abschreckung von Vogelschwärmen hat ein Bauer in Urnäsch tote Krähen vor seinen Schweinestall gehängt. Ob und wie lange das nützt, ist umstritten. Tatsache ist, dass manche Ausserrhoder Landwirtschaftskritiker seither einen grossen Bogen um den Hof machen.

Auf dem Areal der Oberstufenanlage Mittelrheintal in Heerbrugg tummeln sich nächtens ungebetene Besucher. Der Schulrat hat deshalb entschieden, noch dieses Jahr eine Videoüberwachungsanlage in Betrieb zu nehmen. Diese sei vor allem zur Vorbeugung gedacht, betont die Schule. Nachtbuben und –mädchen, die sich zum Aufgaben machen treffen, haben also nichts zu befürchten. Auch dann nicht, wenn sie Übungen zum Fach Lebenskunde machen.

Paul Rechsteiner.

Paul Rechsteiner.

SP-Ständerat Paul Rechsteiner will die SBB in Rorschach durchgehend auf Doppelspur ausbauen. SVP-Nationalrat und Stadtpräsident Thomas Müller will das nicht. Zu laut, zu eng. Jetzt wollen sich die beiden zu Verhandlungen treffen – mit Regierungsrat Bruno Dammann als Vermittler. Unabhängig davon, was da herauskommt: Lärmschutzwände sind auf jeden Fall angezeigt.

Thomas Müller.

Thomas Müller.

Der Kanton schaltet sich in die Diskussion um den Bahnausbau ein. (Bild: Urs Bucher)

Der Kanton schaltet sich in die Diskussion um den Bahnausbau ein. (Bild: Urs Bucher)

Ende Monat wird in Frauenfeld, Kreuzlingen und Weinfelden gewählt. Auf den Listen der Parteien finden sich nebst neuen Kandidaten auch Bewerber, die dem Gemeindeparlament schon vor Jahren den Rücken gekehrt haben. Sie sollen richten, was man den Jungen offensichtlich nicht zutraut. «Was die können, können wir auch», sagen sich da die St.Galler Grünen – und reaktivieren für ihre Nationalratsliste alt Nationalrätin Yvonne Gilli. Die Wiler Ärztin kann sich ja, sollte sie gewählt werden, in Bern auf Altersmedizin spezialisieren.

Das Berggasthaus Aescher. (Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller)

Das Berggasthaus Aescher. (Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller)

Der Wirtewechsel im «Aescher» ist vollzogen, die neue Bergsaison steht vor der Tür. Was jetzt noch fehlt, ist ein Koch. Die neuen Pächter haben die offene Stelle auch via Facebook ausgeschrieben. Weil sie den Besten wollen. Zentrale Bedingung: Er muss ins Team passen. Der neue Koch kann im Voll- oder Teilpensum arbeiten, ausschliesslich im «Aescher» tätig sein oder auch mehrere Tage pro Woche anderswo im Gastrounternehmen «Pfefferbeere». Die Ausbildung ist zweitrangig, die Berufserfahrung ebenfalls. Man fragt sich: Warum suchen die überhaupt einen Koch und nicht einen Schreibmaschinenmechaniker?

Das Frauenkloster Appenzell. (Bild: PD)

Das Frauenkloster Appenzell. (Bild: PD)

Die Regierungen von Innerrhoden, Ausserrhoden und St.Gallen haben sich zu einem Austausch zusammengefunden. Das Treffen fand im Frauenkloster Appenzell statt. Dort gibt es zwar keine Ordensfrauen mehr, aber der Geist Gottes schwebte dennoch über den Regierungsrätinnen und Regierungsräten. Über den einen mehr, über den andern weniger.

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