Der ACS wächst und wächst

Die Sektion St. Gallen-Appenzell des Automobilclubs Schweiz zählt mittlerweile über 12 000 Mitglieder. Präsident Manfred Trütsch führt das grosse Interesse auf das aktuelle Angebot des Clubs zurück.

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BERNECK. Gleich mehrere hundert Personen entscheiden sich Jahr für Jahr, dem Automobilclub der Schweiz (ACS) Sektion St. Gallen-Appenzell beizutreten. Betrug die Nettozunahme im Jahr 2011 585 Personen, so stieg sie 2012 auf 716 und lag 2013 bei 493 Personen. Im laufenden Jahr konnte die Mitgliederzahl auf insgesamt 12 114 erhöht werden. «Die Steigerungen der vergangenen Jahre zeigen, dass wir mit unserem Angebot aktuell sind», sagte Sektionspräsident Manfred Trütsch an der Jahresversammlung in Berneck.

«Gesunder Umsatz ist wichtig»

Freude bereitete dem Präsidenten auch das ACS-Reisebüro. «Der Umsatz ist zwar etwas eingebrochen», erklärte er. «Dafür hat sich der Ertrag deutlich verbessert. Das zeigt, wie wichtig ein gesunder Umsatz ist. Masse mit schlechten Margen lohnt sich nicht.» Die Rechnung 2013 schloss bei Einnahmen von rund 2,818 Millionen Franken und Ausgaben von rund 2,827 Millionen Franken mit einem Gewinn von 9500 Franken. Das Budget weist einen Gewinn von 7500 Franken aus.

Kritik am Vorgehen des Bundes

Nicht zufrieden war Trütsch mit dem Entwurf des Bundesrates zum Fonds für den Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehr (NAF). Der Inhalt dieses strategischen Entwicklungsprogramms falle enttäuschend aus, sagte er. Es fehle ein klares Ausbauprogramm, das mit einer realistischen Ausführungs- und Finanzbedarfsplanung verknüpft sei. Er kritisierte zudem das Vorgehen des Bundes, bei dem die Vernachlässigung der Strasse augenfällig sei. Die Quersubventionierung des Verkehrsträgers Strasse zu jenem auf der Schiene müsse vor allem nach der Annahme der Fabi-Vorlage zugunsten des öffentlichen Verkehrs abgebaut werden. Er forderte die Beschleunigung der Realisierungsverfahren. (red.)

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