Den weissen Tastlinien entlang

ST. GALLEN. Die Behindertenorganisationen können beim Umbau des St. Galler Bahnhofplatzes mitreden. Ihre Vorschläge finden Gehör. Doch vollständig barrierefrei sind die Bahnhöfe in der Ostschweiz damit noch nicht.

Christoph Zweili
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Gestaltung des Bahnhofumbaus für Sehbehinderte (und Menschen mit Handicap allgemein: Begehung mit Matthias Fuchs (TBA), Willi Fäh und Virgil Desax (obvita) (Bild: Urs Bucher)

Gestaltung des Bahnhofumbaus für Sehbehinderte (und Menschen mit Handicap allgemein: Begehung mit Matthias Fuchs (TBA), Willi Fäh und Virgil Desax (obvita) (Bild: Urs Bucher)

80 000 Personen – so viele wie an keinem anderen Ort im Kanton – frequentieren den Bahnhofplatz pro Tag. Bis 2018 ist er eine der grössten regionalen Baustellen. Von Anfang an dabei waren auch Behindertenorganisationen. Denn der Bahnhofplatz soll so hindernisfrei wie möglich gestaltet werden. Die Behindertenorganisationen fühlen sich bei diesem Grossprojekt ernst genommen. Sie werden einbezogen.

Zeit bis 2023

Die Stadt St. Gallen muss das Behindertengleichstellungsgesetz einhalten – nicht nur am Bahnhofplatz, sondern in der ganzen Stadt. Für die Umsetzung bleibt bis 2023 Zeit.

Höhere Perronkanten, taktile Sicherheitslinien: Im Fernverkehr sind in den Kantonen St. Gallen und Thurgau fast alle Bahnhöfe damit ausgerüstet. Barrierefrei ist die Ostschweiz damit allerdings noch nicht: Im Fürstenland etwa verkehrt von 2016 bis 2018 kein Niederflur-Rollmaterial mehr Richtung Zürich.

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 25. November.