Dem Laubfrosch geht es schlecht

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Im Kanton St. Gallen sind 14 Amphibienarten heimisch. Ihre Situation hat sich in den letzten 25 Jahren verschlechtert, obwohl hier am meisten in den Artenschutz investiert wurde. Insgesamt konnte der Rückgang von Amphibien in den vergangenen 20 Jahren nicht wesentlich verlangsamt werden. Bei der Geburtshelferkröte oder dem Laubfrosch sind über die Hälfte der Vorkommen erloschen; auch bei der Gelbbauchunke ist die Lage kritisch. In 55 Prozent der Laichgebiete von nationaler Bedeutung ist seit der Unterschutzstellung 1994 mindestens eine Art verschwunden. Der grösste Handlungsbedarf besteht in den Talräumen von Thur, Rhein, Seez und Linth.