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Das Tuch gehört der Bevölkerung

Zum viertenmal hätte dieses Jahr das Bignik, das etwa vier Fussballfelder grosse Picknicktuch, auf der Seehalde in Rorschacherberg ausgelegt werden sollen. Nach dreimaligem Verschieben wurde der Anlass nun ganz abgesagt.
Frank Riklin Atelier für Sonderaufgaben (Bild: Daniel Ammann)

Frank Riklin Atelier für Sonderaufgaben (Bild: Daniel Ammann)

Zum viertenmal hätte dieses Jahr das Bignik, das etwa vier Fussballfelder grosse Picknicktuch, auf der Seehalde in Rorschacherberg ausgelegt werden sollen. Nach dreimaligem Verschieben wurde der Anlass nun ganz abgesagt. Frank Riklin, der das Projekt zusammen mit seinem Zwillingsbruder Patrik vor fünf Jahren entwickelt hatte, verrät weshalb.

Herr Riklin, das letztmögliche Datum, um das Bignik auszulegen, wäre der 26. Juni gewesen. Weshalb haben Sie sich jetzt schon entschlossen, die Veranstaltung abzusagen?

Damit das Bignik ausgebreitet werden kann, sind vier sonnige beziehungsweise trockene Tage am Stück nötig. Sonst ist der Boden zu feucht. Wir wollen es nicht riskieren, die wertvollen Tücher auf den nassen Boden zu legen und sie damit vielleicht kaputtzumachen. Wir sind auch vorsichtig, weil das Bignik-Tuch nicht uns, sondern allen Ostschweizerinnen und Ostschweizern gehört.

Sind Sie enttäuscht, dass das Bignik dieses Jahr der Bevölkerung nicht zugänglich gemacht werden kann?

Nein, ganz und gar nicht. Das Bignik ist ein langfristiges Projekt, das Absagen gehört dazu. In den nächsten Jahren wird es noch genug Gelegenheiten geben, das Tuch auszubreiten. Zum Beispiel nächstes Jahr, wenn das Tuch wieder auf der Seehalde in Rorschacherberg ausgelegt wird. Ausserdem geht es beim Bignik um die Vision: pro Einwohner ein Tuch. Wir wollen etwas schaffen, das die Bevölkerung vom Bodensee bis zum Säntis verbindet.

Was geschieht nun mit dem Bignik bis es im Juni 2017 wieder ausgelegt wird?

Wir nutzen die Zeit, es weiter zu vergrössern. Bis jetzt besteht das Bignik aus 10 000 Tüchern. Dereinst sollen es aber 250 000 sein. Im Herbst wird es kleine, öffentliche Treffen geben, während denen wir die Idee hinter Bignik erlebbar machen und erläutern werden. Wir haben gemerkt, dass wir damit die Leute zum Mitmachen bewegen können. (ruf)

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