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Das Open Air St. Gallen – ein Festival für Frauen

Sicherheit Das St. Galler Open-Air-Publikum gilt als eines der treuesten schweizweit: Bereits vor Bekanntgabe des Programms werden jeweils Tausende Tickets verkauft, das Wochenende im Sittertobel zählt für Unzählige zu den Fixpunkten in der Jahresagenda. Der Umstand, dass das erfolgsverwöhnte Festival dieses Jahr erstmals seit sechs Jahren nicht ausverkauft war, bereitet den Verantwortlichen zwar keine schweren Bauchschmerzen. Auf die leichte Schulter nehmen will man die schwächeren Zahlen dennoch nicht. Festivalchef Christof Huber kündigte gestern eine Besucherumfrage an, um dem Publikum den Puls zu fühlen und nach den Gründen für die schlechteren Verkaufszahlen zu suchen. Spekulationen, wonach das sinkende Sicherheitsempfinden an Grossanlässen dieser Art ein Grund dafür sein könnte, erteilte Huber zumindest indirekt eine Abfuhr. «Es findet ein Generationenwechsel statt», sagte er in einem Interview mit unserer Zeitung. Das zeige sich unteren anderem daran, dass das Festival von sehr vielen jungen Frauen und Mädchen besucht worden sei. Bereits im vergangenen Jahr sei das St. Galler Open Air von mehr Frauen als Männern besucht worden. Dies spreche nicht nur für das Sicherheitskonzept im Sittertobel, sondern auch für das breitgefächerte musikalische und kulinarische Angebot, so Huber. Der hohe Frauenanteil dürfte mitverantwortlich für den friedlichen Verlauf des Festivals sein: Abgesehen von kleineren Tätlichkeiten vermeldete die Kantonspolizei gestern Abend keine Einsätze im Zusammenhang mit dem Open Air. (ar)

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