Das moslemische Begräbnis

• Ähnlich wie in der jüdischen Religion soll auch bei Moslems der Leichnam schnell beerdigt werden. In den Herkunftsländern der Moslems geschieht dies oft innerhalb von 24 Stunden nach dem Tod.

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• Ähnlich wie in der jüdischen Religion soll auch bei Moslems der Leichnam schnell beerdigt werden. In den Herkunftsländern der Moslems geschieht dies oft innerhalb von 24 Stunden nach dem Tod.

• Der Bestattung der Toten geht eine rituelle Waschung voraus. Darauf wird der Leichnam in drei Leinentücher gewickelt – eines für den Kopf, ein zweites für Torso und Beine, anschliessend wird der Verstorbene im dritten Tuch ganz eingehüllt.

• Wo es die Beschaffenheit der Erde zulässt, wird der Leichnam ohne Sarg bestattet. In der Schweiz werden die Toten in einen einfachen Holzsarg gelegt.

• Das Gesicht des Toten muss Richtung Mekka ausgerichtet sein. Das bedeutet, dass der Kopf des Toten leicht zur Seite gedreht wird und sein Gesicht in südöstliche Richtung weist.

• Der Islam kennt wie die jüdische Religion die ewige Grabesruhe. Auf islamischen Grabfeldern in der Schweiz werden die Gebeine der Toten deshalb nicht ausgeräumt. Das Grab wird aber mehrfach benutzt.

• 80 bis 90 Prozent der verstorbenen Moslems werden heute in ihre Heimat zurückgebracht und dort beerdigt. (mwe)

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