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Das grosse Föbü-Rätsel I: Erste Hinweise darauf, wer dieses Jahr zum neuen Ehren-Födlebürger gekürt wird

Jedes Jahr nehmen die St.Galler Ehren-Födlebürger (Föbüs) einen oder eine (sie wäre eine Föbine) neu in ihre Reihen auf. Zum Fasnachtsbrauch gehört, dass die Stadt bevor der oder die Auserwählte vor die Konfettikanone muss, rätselt, wen es diesmal trifft. Föbüs und Föbinen geben Hinweise, legen aber auch falsche Spuren.
Reto Voneschen
Sie sind schon alle in der Föbü-Zunft: Frank Riklin (ganz link), Walter Eggenberger (mitte) und Tranquillo Barnetta (zweiter von rechts) am Föbü-Verschuss 2018 beim Vadian-Denkmal. (Bild: Michel Canonica)

Sie sind schon alle in der Föbü-Zunft: Frank Riklin (ganz link), Walter Eggenberger (mitte) und Tranquillo Barnetta (zweiter von rechts) am Föbü-Verschuss 2018 beim Vadian-Denkmal. (Bild: Michel Canonica)

Am Samstag wird einem Mann die Fasnachtsehre zuteil, das ist den biografischen Hinweisen im Rätseltext von Mélanie XII. Knüsel-Rietmann zu entnehmen. Er ist einer, der sein Handwerk von der Pike auf gelernt hat. Schreiner ist er aber nicht, und auch kein begnadeter Fussballer, auch wenn er in der Jugend viel Zeit auf dem Tschuttiplatz verbracht hat.

Essen scheint beim neuen Föbü beruflich wie privat eine zentrale Rolle zu spielen. Im Rätseltext gibt’s gleich mehrere Hinweise darauf: Der neue Ehren-Födlebürger isst lieber Fleisch statt Gemüse. Kochen tut er selber auch, am liebsten einen Braten «à la mode de la Grandmère». Für den Kindergeburtstag wünschte er sich immer Hörnli mit Gehacktem. Womit sich der Neue mindestens kulinarisch im Kreis der Föbüs und Föbinen gut aufgehoben fühlen dürfte: Dieses Gericht steht bei ihnen traditionellerweise zuoberst auf dem Menüplan.

Er kocht schaurig gerne und ist doch kein Meister

Könnte der Neue also ein Koch sein? Einer vom Format eines Köbi Nett vielleicht. Oder werden die mit 18 GaultMillau-Punkten und zwei Michelin-Sternen höchstdekorierten Köche in der Stadt, Sebastian Zier und Moses Ceylan, das Duo im Hotel «Einstein», geehrt? Das erste Föbü-Pärchen wären sie ja nicht: 2008 durften beispielsweise bereits die Spasszwillinge Frank und Patrik Riklin gemeinsam vor die Konfettikanone. Die Kochspur könnte aber sowieso eine Sackgasse sein. Der Rätseltext zitiert dazu den neuen Föbü nämlich ziemlich eindeutig: «Aber auch hier ist es wie beim Fussball: Ich mach’s schaurig gerne und bin doch kein Meister.»

Bleibt als Spur also der Handwerker und das Essen. Wer ist in diesen Zusammenhängen im vergangenen Jahr aufgefallen? Polit-Bäcker Werner Ruppeiner aus St. Georgen und sein Rücktritt aus dem Stadtparlament stechen ins Auge. Oder Panettone-Künstler Pietro Cappelli aus dem Linsebühl, der nach erneuter Wahlniederlage das Versprechen abgab, künftig die Finger von der italienischen Politik zu lassen und sich auf seine Kernkompetenz zu konzentrieren.

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