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«Das Gesamtbild ist entscheidend»

Das Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland verurteilte Bruno Hug und die «Obersee Nachrichten» im Dezember wegen Persönlichkeitsverletzung. Die gestern veröffentlichte Begründung spricht eine deutliche Sprache.

215 Seiten dick ist die Urteilsbegründung des Kreisgerichts Werdenberg-Sarganserland. Es geht um die Berichterstattung der Gratiszeitung «Obersee Nachrichten» von 2014 bis 2016. Die Artikel und Kommentare, die das Gericht untersuchte, befassten sich anhand von elf Fällen mit der Amtsführung der Kesb Linth und ihres Chefs, Walter Grob. Aber auch die Stadt Rapperswil-Jona war immer wieder Thema. Das Gericht kam zum Schluss: Angesichts der generellen Vorwürfe, die gebetsmühlenartig wiederholt würden, rückten die Einzelfälle in den Hintergrund. «Es ging um eine gezielte Diffamierung der Kesb Linth und deren Präsidenten», heisst es in der Urteilsbegründung. Entscheidend sei das Gesamtbild, das durch die Berichte beim Durchschnittsleser hervorgerufen werde. (ej)

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