Dank ergiebigen Niederschlägen: Feuerverbot im Kanton St.Gallen wird aufgehoben – Wasserstände in Fliessgewässern deutlich angestiegen

Die Regenfälle der vergangenen Tage haben die Situation in den Wäldern entspannt, die Waldbrandgefahr reduziert sich auf «mässig». Das Feuerverbot im Kanton St.Gallen wird deshalb per Donnerstag, 7. Mai, aufgehoben.

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Das Feuerverbot im Kanton St.Gallen wird aufgehoben.

Das Feuerverbot im Kanton St.Gallen wird aufgehoben.

Bild: Melanie Duchene/Keystone

(pd/nat) In der vergangenen Woche kam es über dem gesamten Kantonsgebiet zu flächendeckenden und ergiebigen Niederschlägen. Die Situation in den Wäldern entspannte sich deutlich, und die Waldbrandgefahr reduziert sich damit auf «mässig».

Der kantonale Führungsstab teilt mit, dass das Feuerverbot vom 24. April somit aufgehoben wird. Ab Donnerstag, 7. Mai, darf im Wald und in Waldesnähe wieder Feuer gemacht werden, sofern kein Verbot von Seiten der Gemeinde besteht. Allfällige kommunale Verbote bleiben in Kraft und müssen durch die zuständigen Gemeindebehörden aufgehoben werden.

Dank der Niederschläge sind auch die Wasserstände in den Fliessgewässern an den meisten Orten deutlich angestiegen. Die Bedingungen für die Wasserlebewesen haben sich dadurch deutlich verbessert. Dieser positive Trend dürfte nach Beurteilung des Amtes für Wasser und Energie weiter anhalten.

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