Cristo war nicht zum Fliegen zu bringen

Gestern hätte die Statue von Bad Ragaz nach Pfäfers geflogen werden sollen.

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Die Statue. Bild: Benjamin Manser (Bild: Benjamin Manser (Benjamin Manser))

Die Statue. Bild: Benjamin Manser (Bild: Benjamin Manser (Benjamin Manser))

Es hätte die Abrundung einer Odyssee werden können, das glückliche Ende einer bislang schier unendlichen Geschichte. Bald ein Jahr zieht sich die Geschichte der Cristo-Replikation in Bad Ragaz jetzt schon hin: Von der Unterschriftensammlung für seinen Verbleib auf dem Guschakopf über die Abstimmung der Ortsbürger gegen diesen Vorschlag bis zum Finden des neuen Standorts beim Wartenstein.

Dementsprechend gross war gestern die Vorfreude auf den spektakulären Transport von Bad Ragaz nach Pfäfers. Minuten später dann das Abwinken: Cristo fliegt heute nicht, hiess es. Als wahrscheinlicher Grund gilt, dass Cristo Wasser gezogen und deshalb an Gewicht zugenommen hat. Dazu kam zu viel Wind. Die Aktion wurde von den Organisatoren aus Sicherheitsgründen abgebrochen – in Absprache mit der Helikopterfirma Rotex. Ende Oktober soll der nächste Versuch gestartet werden. Ein Superpuma soll's dann richten. (sr)