Cozzio im SOB-Verwaltungsrat

ST. GALLEN. An der Generalversammlung der Schweizerischen Südostbahn AG (SOB) wurde der St. Galler Vize-Stadtpräsident Nino Cozzio als Nachfolger von Fredy Brunner in den SOB-Verwaltungsrat gewählt. Seit der Einführung der S-Bahn St.

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ST. GALLEN. An der Generalversammlung der Schweizerischen Südostbahn AG (SOB) wurde der St. Galler Vize-Stadtpräsident Nino Cozzio als Nachfolger von Fredy Brunner in den SOB-Verwaltungsrat gewählt. Seit der Einführung der S-Bahn St. Gallen erbringt die SOB-Flotte eine um 51,3 Prozent höhere Fahrleistung, was einen direkten Vergleich der Geschäftsjahre erschwert.

Die SOB-Züge legten im vergangenen Jahr 5,4 Millionen Kilometer (Vorjahr: 3,6 Millionen) zurück. Im Jahr 2014 transportierte die SOB, basierend auf neuer Berechnungsgrundlage, 12,48 Millionen Personen (Vorjahr: 13,49). Vor allem wegen des erweiterten Verkehrsangebots für die S-Bahn St. Gallen erhöhte sich der Betriebsaufwand auf 113,2 Millionen Franken (Vorjahr: 102).

Die Sparten Regionaler Personenverkehr und Infrastruktur erwirtschafteten Gewinn, so dass die Liquidität für die Sanierung der Pensionskasse sichergestellt werden konnte. Die SOB weist für das Geschäftsjahr 2014 einen Unternehmensgewinn von 4,5 Millionen Franken aus (Vorjahr: 1,7 Millionen).

Dem Tarifwirrwarr ein Ende setzen will die SOB mit dem elektronischen Ticketingsystem Bibo (Be in – be out). Dank einer Smartphone-App mit automatischer Registrierung können die Reisenden beliebig von A nach B fahren und nach Lust und Laune in Verkehrsträger ein- und aussteigen, wie es in einem Communiqué heisst. (red.)