Coronavirus: Neue Konsultationszentren in der Olma St.Gallen sowie in Sargans und Rapperswil-Jona sollen Ärzteschaft entlasten – vorgängiger Hausarztbesuch weiterhin nötig

Die Regierung des Kantons St.Gallen hat den Bau von drei regionalen Konsultationszentren in Auftrag gegeben. Während sich für die Bevölkerung am Ablauf bei Symptomen nichts ändert, sollen die Zentren die Ärzteschaft entlasten. Die Konsultationszentren können nur mit einer ärztlichen Überweisung aufgesucht werden.

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Ein vorgängiger Besuch beim Hausarzt wird auch weiterhin nötig sein.

Ein vorgängiger Besuch beim Hausarzt wird auch weiterhin nötig sein.

Bild: Benjamin Manser

(pd/evw) Mit dem Bau von drei regionalen Konsultationszentren soll die Ärzteschaft in der Coronakrise entlastet werden. Der medizinische Lead liegt beim Gesundheitsdepartement. Der kantonale Führungsstab hat jetzt laut einer Medienmitteilung der Staatskanzlei St.Gallen die Standorte festgelegt: Sie werden in St.Gallen, Sargans und Rapperswil-Jona in diesen Tagen aufgebaut. 

Eine vorgängige Konsultation beim Hausarzt ist weiterhin nötig

Für Betroffene bleibt der Ablauf gleich: Personen, die schwere Symptome zeigen oder zu der besonders gefährdeten Gruppe gehören, melden sich zuerst telefonisch bei der Hausärztin oder dem Hausarzt an. Falls aus Sicht der Ärzteschaft eine Konsultation notwendig ist, wird die Hausärztin oder der Hausarzt die Person bei einem Konsultationszentrum anmelden, falls die Praxis keine weiteren Patienten aufnehmen kann. Anschliessend erhält die betroffene Person einen Termin in einem Konsultationszentrum.

Die drei Konsultationszentren werden auf dem Areal der Olma-Messen St.Gallen, im Sportzentrum Riet in Sargans und im Sportzentrum Grünenfeld in Rapperswil-Jona in Betrieb genommen. Geschultes Personal wird am 31. März den regulären Betrieb in den drei Zentren aufnehmen. Zutritt erhält laut dem Communiqué nur, wer vorgängig durch die Hausärztin oder den Hausarzt angemeldet wurde und sich ausweisen kann. Wer ohne Terminreservation vor Ort erscheint, kann nicht behandelt werden. 

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