Corona-Massnahmen: St.Galler Kantonspolizei löst Party mit 16 Personen auf

Die Kantonspolizei St.Gallen hat übers Wochenende rund 80 Einsätze im Zusammenhang mit dem Corona-Virus geleistet. Derweil sind im Kanton St.Gallen sehr geringe Einbruchszahlen und die übliche Anzahl Einsätze im Zusammenleben von Menschen zu verzeichnen.

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Die Mehrheit der von der Polizei angetroffenen Personen hielt sich an die Abstandsregeln des Bundes.

Die Mehrheit der von der Polizei angetroffenen Personen hielt sich an die Abstandsregeln des Bundes. 

Bild: Claudio De Capitani / freshfocus

(kapo/evw) Die Einsätze im Zusammenhang mit dem Corona-Virus bestanden hauptsächlich in Meldungen über Personengruppen und angeblichen Betrieb in Restaurants und Geschäften. Laut einer Medienmitteilung der Kantonspolizei St.Gallen durften die ausgerückten Patrouillen feststellen, dass sich die Mehrheit der angetroffenen Personen an die Abstandsregeln hielt. Im Falle einer Party mit 16 Personen musste eingeschritten und diese aufgelöst werden. Zudem mussten einige Geschäftsbetreiber auf die geltenden Bestimmungen aufmerksam gemacht werden. In Heerbrugg wurden insgesamt acht uneinsichtige Personen gebüsst.

Die Kantonspolizei weist zudem daraufhin, dass infolge des Corona-Virus kein rechtsfreier Raum besteht. Sie wird insbesondere bei schweren, gefährdenden Verletzungen des Strassenverkehrsrechts konsequent durchgreifen. Die Verkehrssicherheit und das Vermeiden von Unfällen haben oberste Priorität.

Sicherheitslage

Die Kantonspolizei St.Gallen wird vermehrt über die Sicherheitslage im Kanton St.Gallen angefragt. Künftig publiziert sie deshalb täglich die Anzahl gemeldeter Einbrüche und die Fälle von Interventionen im zwischenmenschlichen Bereich. Die Zahlen sind jedoch relativ und unterliegen starken Schwankungen. Sie sind deshalb mit Vorsicht zu betrachten.

  • Einbrüche / Einschleichdiebstähle: 3
  • Interventionen im zwischenmenschlichen Bereich: 17

Die Zahlen werden täglich auf Social Media und auf der Website www.kapo.sg.ch publiziert.

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