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Fast die Hälfte der Gastro-Betriebe gehen bis Ende März ein, wenn der Bundesrat keine Hilfen spricht – Das zeigt eine Umfrage von Gastro Suisse

Gastro Suisse warnt erneut vor der miserablen Lage der Gastronomie. Der Verband fordert, dass der Bundesrat am Mittwoch sofort verfügbare finanzielle Hilfe spricht.

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(jb)

Bis Ende März wird fast die Hälfte aller Betriebe im Gastgewerbe eingehen, wenn sie jetzt keine sofortigen finanziellen Entschädigungen erhalten. Das geht aus einer Mitteilung des Verbands hervor. Dieser hat eine Umfrage durchgeführt, um die Lage der Gastronomiebetriebe einzuschätzen, an der über 4000 Betriebe teilgenommen haben.

Casimir Platzer, Präsident von Gastro Suisse, schlägt mit Bezug auf die Umfrageergebnisse Alarm:

«Wenn der Bund jetzt nicht handelt, steht in der Branche eine dritte Kündigungswelle an.»

Die Warnung des Verbands ist nicht neu: Bereits im Oktober sagte der Präsident, dass 100'000 Stellen in Gefahr sind.

Für die Restaurants ist momentan keine Verbesserung der Situation in Sicht.

Für die Restaurants ist momentan keine Verbesserung der Situation in Sicht.

Bild: Patrick Huerlimann, (Luzern, 29. Dezember 2020)

Casimir Platzer weist in der Mitteilung darauf hin, dass vor der Krise über 80 Prozent der Betriebe eine gute bis sehr gute Liquidität hatten. In einem Monat sei die Situation bei 80 Prozent aber düster:

«Sehr viele von ihnen sind sogar in ihrer Existenz bedroht, wenn sie jetzt kein Geld erhalten.»

70 Prozent der Betriebe hätten gemäss einer Umfrage bereits ein Gesuch für finanzielle Hilfe eingereicht oder werden dies sicher tun.

Gastro Suisse fordert mit Blick auf die Ergebnisse, dass der Bundesrat am Mittwoch «Mut zeigt» und die Betriebe sofort und unkompliziert finanziell entschädigt.