Clafoutis

In Internetforen wird gestritten, ob ein Clafoutis nun ein Kuchen, ein Auflauf, eine Wähe oder was auch immer sei.

Merken
Drucken
Teilen

In Internetforen wird gestritten, ob ein Clafoutis nun ein Kuchen, ein Auflauf, eine Wähe oder was auch immer sei. Nun, er ist eben ein Clafoutis, etwas Eigenständiges ohne direktes Pendant: ein Dessert aus dem französischen Zentralmassiv, ursprünglich und traditionell nur aus Eiern, Mehl, Milch, Zucker und nicht entsteinten Kirschen im Ofen gebacken. Der lustige Begriff Clafoutis geht auf das alte französische Dialektwort clafir zurück, das füllen bedeutet. Gefüllt wird heute mit allerhand, längst nicht mehr nur mit Kirschen.

Auch Aprikosen eignen sich, es gibt Rezepte mit Birnen oder Pfirsichen. Und mittlerweile fühlt sich der Clafoutis auch in der pikanten Abteilung wohl: Bezeugt ist er mit Champignons, Annemarie Wildeisen präsentiert in ihrem tollen neuen Buch «Meine Expressküche» einen Clafoutis mit Cherry-Tomaten. (Hn.)