Chateaubriand

François René Vicomte de Chateaubriand (1768–1848) war Staatsmann und Schriftsteller. Seinen Ruhm in der Nachwelt verdankt er allerdings nicht diesen Tätigkeiten – sondern seiner Vorliebe für gutes Essen und dem richtigen Riecher bei der Einstellung seines Leibkochs.

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François René Vicomte de Chateaubriand (1768–1848) war Staatsmann und Schriftsteller. Seinen Ruhm in der Nachwelt verdankt er allerdings nicht diesen Tätigkeiten – sondern seiner Vorliebe für gutes Essen und dem richtigen Riecher bei der Einstellung seines Leibkochs. Der schnitt aus den Rindsfilets das mittlere Stück heraus und briet es für seinen Herrn, dessen Appetit nicht von schlechten Eltern gewesen sein muss.

Denn das Chateaubriand ist etwa 4 Zentimeter dick und wiegt zwischen 350 und 500 Gramm, weshalb es heute auf Restaurantkarten in der Regel mit dem Zusatz «für zwei Personen» angeboten wird. Das Königsstück des Rindsfilets wird von allen Seiten kräftig angebraten, mit Salz und Pfeffer gewürzt und bei schwacher Hitze in 15–20 Minuten fertiggebraten, so dass es innen noch rosa bis leicht blutig ist. (Hn.)

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