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Chancen schwinden mit dem Alter

Langzeitarbeitslosigkeit Ende September waren im Kanton St. Gallen 1059 Personen langzeitarbeitslos; zwölf Prozent der Stellensuchenden. Als langzeitarbeitslos gilt, wer länger als ein Jahr auf einem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) gemeldet ist. Die Gründe sind vielfältig: Krankheiten, ausgelagerte Berufe, mangelnde Qualifizierung. Gut die Hälfte sind Männer. Insgesamt sind die über 60-Jährigen mit 27,5 Prozent die grösste Gruppe. «Das hat damit zu tun, dass Jüngere weniger lange Taggelder beziehen können, aber auch mit den grösseren Schwierigkeiten älterer Stellensuchender, wieder eine Stelle zu finden», sagt Maja Pagelli vom St. Galler Amt für Wirtschaft und Arbeit. Eher betroffen sind Personen mit Berufen in Industrie und Gewerbe sowie in Administration, Banken, Versicherungen und Rechtswesen.

«Hält die aktuelle Erholung vom Frankenschock an, kann mit einem Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit gerechnet werden», sagt Thomas Oegerli von der Fachstelle für Statistik des Kantons. Im Zehnjahresvergleich erreichte sie im Jahr 2010 mit 2000 Personen einen Höchststand – als die Arbeitslosigkeit nach der Finanzkrise sank. Der Wert habe sich dann rasch erholt. «Als sich die Auswirkungen des Frankenschocks bemerkbar machten, stieg der Anteil auf den aktuellen Wert von gut zehn Prozent.» (kbr)

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