Bundespräsidentin kommt nicht an die Olma

ST.GALLEN. Der Bundespräsident hält eine Rede, macht einen Rundgang durch die Olma und bekommt als Höhepunkt ein Säuli auf den Arm gedrückt: Dieses Ritual der Olma-Eröffnung gehört der Vergangenheit an.

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Simonetta Sommaruga wird nicht mit dem obligaten Säuli in St.Gallen posieren. (Bild: Keystone)

Simonetta Sommaruga wird nicht mit dem obligaten Säuli in St.Gallen posieren. (Bild: Keystone)

St.Gallen. Der Bundespräsident hält eine Rede, macht einen Rundgang durch die Olma und bekommt als Höhepunkt ein Säuli auf den Arm gedrückt: Dieses Ritual der Olma-Eröffnung gehört der Vergangenheit an.

Die Bundespräsidentin oder der Bundespräsident ist nicht mehr verpflichtet, die Olma in St.Gallen zu eröffnen. Die Veranstaltung wurde vergangenen Herbst aus dem Pflichtenheft für amtierende Bundespräsidenten gestrichen. Der Revision fiel nebst der Olma auch der Automobilsalon in Genf oder der Cupfinal zum Opfer. Eine Einladung habe Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga trotzdem erhalten, sagte Olma-Direktor Nicolo Paganini im vergangenen November in dieser Zeitung. Jetzt hat Paganini gegenüber Radio FM 1 bestätigt, dass die Bundespräsidentin im Oktober nicht zur Eröffnung der Olma nach St.Gallen kommt. Enttäuscht sei er nicht, sagt Paganini. Für ihn sei einfach wichtig, dass ein Mitglied des Bundesrats dabei sei. Und das wird auch dieses Jahr der Fall sein. Die Bundespräsidentin wird durch Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann vertreten. (red.)